Frost und Sonne: Bayern steht Kälteschock bevor – Lawinengefahr in den Alpen

  1. Startseite
  2. Bayern

Kommentare

Zweistellige Minusgrade, aber auch viel Sonne. In den Bergen in Bayern wird es die kommenden Tage sogar wärmer, doch es besteht Gefahr vor Lawinen.

Bayern – Bayern steht ein eisiger Wochenstart bevor. Nach einem meist trüben Sonntag mit örtlichem Nebel wird es in den kommenden Nächten richtig frostig. In den bayerischen Alpen oberhalb von 1.600 Metern besteht zudem mäßige Lawinengefahr (Stufe 2).

In Bayern bleibt es frostig die kommenden Tage.
In Bayern bleibt es frostig die kommenden Tage. © IMAGO/Rene Traut

Kälte und Lawinengefahr in Bayern – Eisige Temperaturen stehen bevor

Am Sonntag zeigt sich in Ostbayern bereits die Sonne, während andere Regionen noch unter einer grauen Wolkendecke liegen, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im Laufe des Tages löst sich der Hochnebel von Osten her auf und macht zunehmend sonnigem Wetter Platz. Nur in Teilen Schwabens, Oberbayerns und im westlichsten Franken bleibt es ganztägig bedeckt. Die Temperaturen erreichen dort lediglich minus ein Grad, während es sonst null bis plus sieben Grad werden. In den Alpen steigt das Thermometer sogar auf bis zu neun Grad.

In der Nacht zum Montag wird es dann richtig ungemütlich. Die Frühwerte fallen drastisch auf minus zwei bis minus sieben Grad, im Bayerwald sogar auf bis zu minus neun Grad. Vereinzelt kann es durch Reif oder Überfrieren zu Glätte kommen, warnt der Wetterdienst. Während in der Südwesthälfte Bayerns noch Nebel und Hochnebel für trübe Sicht sorgen, ist es sonst meist klar.

Montag bringt Sonne und strengen Frost

Der Montag präsentiert sich freundlicher mit häufig sonnigem Wetter. Lediglich in Mittelschwaben hält sich längere Zeit hartnäckiger Nebel und Hochnebel. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen minus ein und plus sechs Grad, an den Alpen sind örtlich sogar plus zehn Grad möglich. Ein schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen Richtungen frischt im Umfeld der Mittelgebirge mitunter böig auf.

Die Nacht zum Dienstag wird dann wieder sehr kalt. In den tiefen Lagen Unterfrankens sinken die Temperaturen auf minus drei Grad, sonst herrscht verbreitet mäßiger bis strenger Frost zwischen minus fünf und minus zehn Grad. In einigen Tälern des Bayerwaldes werden sogar bis zu minus 13 Grad erwartet. Auch hier warnt der DWD vor vereinzelter Glätte. Vor allem in Südbayern bilden sich lokale Nebelfelder, sonst bleibt es weitgehend klar.

Strenge Kälte in der Nacht auf Dienstag – Tagsüber wieder Sonne

Am Dienstag bleibt es in Mittelschwaben erneut längere Zeit trüb, während der Rest Bayerns reichlich Sonne und oft wolkenlosen Himmel genießen kann. In Ostbayern herrscht gebietsweise Dauerfrost um minus zwei Grad, sonst werden null bis plus fünf Grad erreicht. In den Alpen steigt das Thermometer örtlich bis auf plus acht Grad. Ein schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen Richtungen begleitet den Tag.

Die eisigen Temperaturen setzen sich auch in der Nacht zum Mittwoch fort. Bei meist klarem Himmel ist verbreitet mit mäßigem bis strengem Frost zwischen minus sechs und minus 13 Grad zu rechnen. Lokal kann sich Nebel bilden, und vereinzelt droht Glätte.

Lawinengefahr in den Bergen steigt

Zusätzlich zur Kälte warnt der Lawinendienst Bayern vor mäßiger Gefahr in den bayerischen Bergen. Oberhalb von 1.600 Metern bestehe mäßige Gefahr vor allem durch Altschnee, wie der Lawinendienst Bayern mitteilte. Das entspricht Stufe zwei auf der fünfstufigen Skala. Trockene Schneebrettlawinen können demnach mancherorts schon durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Besonders in schneereichen Ost- und Nordhängen können die Lawinen mittlere Größen erreichen. Unterhalb von 1.600 Metern sei die Lawinengefahr laut dem Lawinendienst Bayern gering. Im österreichischen Bundesland Salzburg sind am Samstag fünf Menschen bei Lawinenabgängen gestorben. Quelle: (DWD, dpa) (jh)

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/bayern/kaelteschock-in-bayern-eisige-temperaturen-und-lawinengefahr-in-alpen-94127590.html