Ab kommender Woche in Bayern: „Richtig heftige Winterlage steht uns bevor“

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Der Winter nimmt noch einmal volle Fahrt auf. Ab kommender Woche kommen Luftmassen aus Sibirien auf Mitteleuropa zu.

München – Die ersten Anzeichen verdichteten sich bereits Anfang der Woche: Der Winter in Bayern hat wohl noch etwas vor. Die letzten Tage brachten unter Atlantikeinfluss zwar milde Temperaturen, in München waren es am Donnerstag (15. Januar) etwa bis zu zwölf Grad. Allerdings formiert sich bereits jetzt Luft aus Sibirien, die sich wohl bald schon auf den Weg nach Mitteleuropa macht, und damit auch Bayern treffen könnte. Jan Schenk, Meteorologe von The Weather Channel Deutschland, erklärt in seinem Video, was genau erwartet wird.

Die Temperaturen sollen in Bayern wieder deutlich sinken. © IMAGO/Sandra Alkado

„Eiskalte Luftmassen kommen Ende nächster Woche nach Deutschland“, so Schenk. Mit Blick auf die Temperaturen von Sonntag, dem 25. Januar, zeigt sich, dass die Kälte bereits Bayern erreicht hat. In München werden dann minus acht, in Nürnberg minus sieben Grad berechnet, so der Experte. Allerdings wird, wie es weiter heißt, die „gefühlte Temperatur“ bei dieser Wetterlage „deutlich weniger“ sein. Der Grund: Ostwind. „Im Ostwind ist alles immer sehr viel kälter“, so der Experte weiter. Schnell kann es dann in München auf gefühlte minus 14, oder in Nürnberg auf gefühlte minus zwölf Grad kommen.

Was ist der Windshill-Effekt?

Je stärker der Wind weht, desto stärker ist dieser Effekt und desto mehr Wärme verliert der Körper und wir empfinden Kälte: Je stärker der Wind, desto kälter fühlt sich die gleiche Lufttemperatur an. Dieser Effekt wird Windchill genannt.

Quelle: MeteoSchweiz

Massiver Wintereinbruch in Bayern ab Ende nächster Woche möglich

Auch der „Windshill-Effekt“ könnte dann eine Rolle spielen. Der dadurch entstehende Ostwind kann die Lage insgesamt also noch einmal viel kälter machen, so Schenk. Schnee wird allerdings nur in Norddeutschland erwartet, wo die eisige Luft auf verhältnismäßig milde Ostsee-Temperaturen trifft, und dadurch Schneefall auslösen kann.

Zusammengefasst erklärt Schenk: „Wir haben eine richtige Winterlage vor uns. Eine richtig heftige Winterlage steht uns bevor, ab Ende nächster Woche.“ Und wie lange hält das dann an? Möglich ist, dass die Ostlage bis Mitte Februar hält, so Schenk. (Quelle: The Weather Channel Deutschland) (lso)

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