Israel-Boykott beim ESC: TV-Legende spricht Machtwort – „Steht zweifelsfrei fest“

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Während mehrere Länder den Eurovision Song Contest boykottieren, meldet sich nun eine deutsche TV-Ikone zu Wort. Ihre Meinung ist eindeutig.

Köln – Die Debatte um die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest 2026 in Wien spaltet Europa. Jetzt schaltet sich der Kölner Entertainer Hape Kerkeling (61) ein und bezieht eine klare Position.

Hape Kerkeling
Hape Kerkeling findet es gut, dass Israel nicht vom ESC ausgeschlossen wurde. (Archivbild) © Britta Pedersen/dpa

Im Podcast „Zwischen den Zeilen“ mit Bettina Böttinger äußert sich der Komiker und Buchautor zur kontroversen Diskussion rund um den Boykott. „Natürlich gehört Israel dazu“, stellt Kerkeling unmissverständlich fest. Die Frage nach einem Ausschluss des Landes vom Eurovision Song Contest gehöre „einfach nicht auf die ESC-Tagesordnung“, so der TV-Star.

Eurovision Song Contest: Hape Kerkeling hat klare Meinung zu Israels ESC-Teilnahme

Der 61-Jährige begründet seine Haltung mit den Ereignissen, die zum Gaza-Konflikt führten. „Israel wurde angegriffen, das steht zweifelsfrei fest. Nicht Israel hat angegriffen, sondern Israel wurde angegriffen und hat sich zur Wehr gesetzt“, erklärt Hape Kerkeling im Gespräch. Ob die gewählten Mittel gerechtfertigt seien, darüber könne man streiten – doch zunächst sei es eine Verteidigungshandlung gewesen. Der Eurovision Song Contest solle sich auf die Musik konzentrieren, nicht auf politische Debatten.

Bereits fünf Länder haben ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026 abgesagt: Spanien, Irland, Island, die Niederlande und Slowenien boykottieren das Musikereignis aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hatte zuvor entschieden, Israel die Teilnahme zu erlauben. Beim Eurovision Song Contest 2025 wäre der israelische Beitrag von Yuval Raphael auf Platz eins gelandet, hätte nur das Publikumsvoting gezählt. Kritiker warfen der israelischen Regierung vor, die Abstimmung beeinflussen zu wollen.

Die Europäische Rundfunkunion hat auf die Kritik reagiert und die Abstimmungsregeln für den Eurovision Song Contest in Wien angepasst. Die maximale Anzahl der abgebbaren Publikumsstimmen wird stärker begrenzt. Der 70. Eurovision Song Contest findet am 16. Mai 2026 in der österreichischen Hauptstadt statt. Österreichs Kanzler Christian Stocker hatte massiv für eine Teilnahme Israels geworben und vor Antisemitismus gewarnt. Israels Staatspräsident Izchak Herzog begrüßte die Entscheidung der EBU: „Israel verdient es, auf allen Bühnen der Welt vertreten zu sein.“

Auch aus der deutschen Politik kommen deutliche Stellungnahmen zum Eurovision Song Contest. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (59) hatte sich im Dezember auf dem CSU-Parteitag in München provokant zur Boykott-Welle geäußert, wie merkur.de damals berichtete. „Wenn sie es nicht wollen, dann machen wir es halt auch nicht“, sagte der CSU-Chef laut der Deutschen Presse-Agentur. Seine Begründung: „Wir gewinnen eh nie, müssen eh nur alles zahlen.“ Gleichzeitig betonte Söder aber: „Wir stehen zu Israel.“ Deutschland und Bayern stünden fest an der Seite Israels und des jüdischen Lebens in Deutschland. Verwendete Quellen: youtube.de (Zwischen den Zeilen Podcast; „Hape Kerkeling: Ich bin sehr geprägt von weiblichem Verhalten | 34“), Deutsche Presse-Agentur, esc-kompakt.de, x.com

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/boulevard/israel-boykott-beim-esc-tv-legende-spricht-machtwort-zr-94127398.html