Mehr Sicherheit für den Olchinger Faschingszug: Teil der Zugstrecke wird verändert

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Mitten durch die Innenstadt zieht heuer am Faschingsdienstag wieder der Olchinger Faschingszug. © Weber/Archiv

Knapp einen Monat dauert es noch, bis sich wieder der Faschingszug durch die Olchinger Innenstadt schlängelt. Allerdings gibt es heuer eine Besonderheit: Ein Teil der Zugstrecke wird verändert.

Olching - „Olching Olau“ schallt es bald wieder laut durch Olching. Der Countdown läuft: Auch in diesem Jahr bahnt sich am Faschingsdienstag, 17. Februar, wieder der Faschingszug seinen Weg durch die Innenstadt.

Es gibt einen neuen Start- und Endpunkt

Zuschauern und dem Veranstalter, dem Komitee Faschingszug Olching, steht allerdings eine kleine Premiere bevor: Ein Teil der Zugstrecke wird geändert. Neu sind der Start- sowie der Endpunkt.

Der Olchinger Faschingszug hat heuer einen neuen Start- und Endepunkt.
FFB_Faschingszug.pdf © MM

Der erste der etwa 30 Wagen startet um 14 Uhr an der Feursstraße auf Höhe der Georgenstraße am Schwaigfeld-Center, berichtet Vorsitzender Ludwig Gruber. Das Ende ist für alle Wagen der Kreisverkehr „Auf der Insel“, gleich nach dem Nöscherplatz.

Zug soll sich hinterher besser auflösen

Bisher starteten die Wagen immer am Daxerhof. Von hier aus führte ihr Weg bis zum Kreisverkehr am Roßhaupter Platz. Dort drehten die Faschingsnarren um und zogen zurück zum Nöscherplatz, auf dem sich das Treiben auflöste. In der Menge aus Wagen, Faschingsnarren, Musikern und Zuschauern ging es zum Teil ganz schön eng zu.

„Problematisch war in den vergangenen Jahren am Ende immer der Gegenzug“, weiß der Vorsitzende. ,„Durch das neue Streckenende kann sich der Zug nun besser auflösen.“

Zuschauerandrang hat sich zum Teil verlegt

Außerdem habe ab der Münchner Straße zuletzt der Zuschauerandrang immer weiter abgenommen. „Dafür ist das Publikum am Schwaigfeld mehr geworden.“

Um genau die Anwohner aus Schwaigfeld besser abzuholen, und um die Leute etwas zu entzerren, startet der Zug künftig deshalb etwas weiter hinten. „Der Zug soll durch den neuen Endpunkt ja auch nicht kürzer werden“, fügt der Vorsitzende hinzu. Abgesprochen wurde alles mit der Polizei.

Änderungsidee gibt‘s schon länger

„Die Idee zu der Änderung hatten wir bereits seit einigen Jahren“, verrät Gruber. Gleich in der ersten Nachbesprechung nach dem letzten Faschingszug, im März 2025, wurden nun Nägel mit Köpfen gemacht – und die Idee umgesetzt.

„Wie es final läuft, wird sich zeigen“, so der Vorsitzende. „Bis sich das Ganze richtig eingespielt hat, wird es vermutlich zwei, drei Jahre dauern.“ Alle Zuschauer werden gebeten, die geänderte Zugstrecke bei ihrer Platzwahl zu bedenken.

Das Faschingszug-Komitee freut sich über eine Spende in Höhe von drei Euro von jedem Zuschauer. Es werden wieder Sammler mit Sammeldosen durch die Menge ziehen. Personen, die sich für eine Provision von 15 Prozent den Sammlern anschließen möchten, sollen sich vorab bei den Organisatoren per E-Mail unter sammler@faschingszug-olching.de melden. kof