Idee gerät außer Kontrolle: Erik (49) verbringt ganze Freizeit mit bauen von Schneeskulpturen

Im Viertel Achtse Molens im niederländischen Eindhoven sorgte Erik Visch mit seinen Schneeskulpturen für Aufsehen. Der 49-Jährige und seine beiden Söhne schufen Figuren wie einen zwei Meter hohen Minion, SpongeBob Schwammkopf und Olaf aus „Die Eiskönigin“. Wie die Zeitung „Eindhovens Dagblad“ berichtet, begann alles mit einer spontanen Idee, die schnell größere Dimensionen annahm. „Ich habe so viele positive und fröhliche Reaktionen bekommen“, sagte Visch.

„Es ist eigentlich wie bei Tonarbeiten“

Er hatte zuvor noch nie Schneeskulpturen angefertigt. Von einem schwedischen Fernsehcharakter inspiriert, ging er mit der Einstellung „Ich habe es noch nie gemacht, also denke ich, dass ich es kann“ ans Werk. Mit Hilfe seiner Söhne formte er die Figuren aus Schnee, indem er die Masse entweder rollte oder zu Platten stapelte. „Es ist eigentlich wie bei Tonarbeiten“, erklärte er dem „Eindhovens Dagblad“. 

Besonders bemerkenswert war Vischs nachhaltiger Ansatz. Für dunkle Details wie Augen oder Mund verwendete er verschmutzten Schnee von den Straßen, anstatt Farbe einzusetzen. „Ich wollte keine Farbe verwenden, die ins Umfeld gelangt“, betonte er. Um stabile Schneeblöcke zu formen, presste er frischen Schnee in einen Waschkorb.

Visch erschafft Schneefiguren, die die Nachbarschaft begeistern

Besonders stolz ist Visch auf seine Olaf-Figur, an der er bis Mitternacht arbeitete. „Die Nachbarschaft wurde durch die Figuren fröhlicher“, berichtete er. Autos hupten, Passanten blieben stehen und knüpften Gespräche. 

Obwohl die Skulpturen inzwischen geschmolzen sind, blickt Visch zufrieden auf seine kreative Woche zurück. „Ich bin vor allem froh, dass alle Figuren gut gelungen sind“, sagte er. Sollte es erneut schneien, plant er weitere Kunstwerke. „Es macht Spaß, und ich habe noch genug Inspiration.“

Tauwetter nach Schneefall: Meteorologe warnt vor Hochwasser

Nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in Deutschland wird das Wetter aktuell milder. Eine Warmluftblase aus Südwesten sorgt für einen Frühlingseinbruch und bringt Temperaturen von bis zu 15 Grad mit sich. Meteorologe Jan Schenk prognostiziert: „Bis Mittwoch sollte die gesamte Schneedecke geschmolzen sein.“

Das schnelle Schmelzen der Schneemassen birgt jedoch auch Gefahren. Laut Schenk könnten Überschwemmungen auftreten, da der gefrorene Boden das Wasser nicht aufnehmen kann. Die genaue Entwicklung hänge jedoch von den Wettermodellen ab. Zudem warnt der Meteorologe vor einem möglichen Winter-Comeback Ende Januar oder Anfang Februar durch eine Störung des Polarwirbels.