Nach Rekordschnee kommt milde Luft - Hochwassergefahr steigt

Nach dem starken Schneefall entspannt sich die Lage ab Sonntag. Doch die winterliche Ruhe ist nur von kurzer Dauer: Bereits ab Montag setzt massives Tauwetter ein.

Schneedecke schmilzt rasch

Die Schneedecke, die vielerorts bis zu 40 Zentimeter mächtig ist, beginnt von Westen her schnell zu schrumpfen. "Bis Mittwoch soll die Schneedecke komplett weg sein", erklärt Meteorologe Jan Schenk im Gespräch mit FOCUS online. Verantwortlich ist eine Warmluftblase aus Südwesten, die Temperaturen von zehn bis 15 Grad bringt - ein regelrechter Frühlingseinbruch mitten im Winter.

In der Nacht auf Sonntag lässt der Schneefall immer mehr nach
In der Nacht auf Sonntag lässt der Schneefall immer mehr nach The Weather Channel

Winter könnte zurückkehren

Trotz des milden Wetters warnt Schenk: "Den Winter sollte man dieses Jahr nicht so schnell abschreiben. Der Polarwirbel wird wahrscheinlich nächste Woche noch einmal gestört, dann könnten wir noch mal Schnee und Eis bekommen – Ende Januar oder Anfang Februar."

Gefahr durch Hochwasser

Das Tauwetter birgt zudem zusätzliche Risiken. "Wenn 20 bis 40 Zentimeter Schnee innerhalb weniger Stunden schmelzen und der Boden noch gefroren ist, muss das Wasser irgendwo hin", so Schenk. Überschwemmungen oder Hochwasser könnten daher in einigen Regionen auftreten, auch wenn die genaue Entwicklung noch von den Modellen abhängt.

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