„Verluste gravierend“: Wo in Bayern Trumps Zölle am stärksten schaden

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„Verluste gravierend“: Wo in Bayern Trumps Zölle am stärksten schaden 

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Die US-Zölle treffen auch Bayern hart. Regionen mit einer bestimmten Industrie leiden am stärksten unter der Trump-Entscheidung.

München - Nach Berechnungen des Ifo-Instituts ist ein Kreis in Niederbayern am stärksten betroffen. Es gibt jedoch auch einige positive Ausnahmen.

Trumps Zölle treffen auch Bayern: Diese Landkreise leiden besonders

Dingolfing-Landau leidet von allen bayerischen Städten und Kreisen am stärksten unter den US-Zöllen. Dort sinkt die Bruttowertschöpfung um 1,08 Prozent, wie die Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts ermittelt hat. Dies ist bundesweit der zweithöchste Rückgang. Dennoch können neun Landkreise und zwei kreisfreie Städte auf leichte Zuwächse hoffen.

Die Zölle von US-Präsident Trump treffen auch Bayern - besonders Regionen mit Autoindustrie sind betroffen. © IMAGO / ZUMA Press Wire / Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (Collage: Merkur.de)

Letztlich komme es auf die Wirtschaftsstruktur vor Ort an, heißt es vom Ifo. „Während Dienstleister vielerorts tendenziell profitieren und Marktanteile gewinnen können, sind die Verluste im verarbeitenden Gewerbe in einzelnen Kreisen gravierend“, sagt Robert Lehmann, einer der Autoren der Studie. „Insgesamt könnten die Zölle mittelfristig zu einer Verschiebung der Wirtschaftsaktivität von Industrie zu Dienstleistungen führen.“

Trumps Zölle treffen Bayern: Autoregionen leiden

Autoregionen sind besonders betroffen: In Dingolfing-Landau befindet sich das größte BMW-Werk Europas. Ingolstadt, die Heimat von Audi, verzeichnet mit einem Minus von 0,98 Prozent den zweithöchsten Verlust in Bayern. Schweinfurt folgt mit 0,92 Prozent, auch dort ist die Zuliefererindustrie stark vertreten.

Auch der Landkreis Altötting, die Stadt Regensburg und der Landkreis Main-Spessart sind stark betroffen. Die Landeshauptstadt München gehört mit einem Minus von 0,18 Prozent dagegen schon zur glimpflicher davonkommenden Hälfte des bayerischen Rankings. Der starke Dienstleistungssektor könnte hier eine Rolle spielen. Unter den vier deutschen Millionenstädten schneidet München jedoch am schlechtesten ab.

Zölle von US-Präsident Trump treffen Bayern: Einige Landkreise und Städte mit leichtem Plus

Obwohl starke positive Effekte ausbleiben, verzeichnen einige Städte und Kreise ein leichtes Plus. In Bayern führt Miesbach mit 0,08 Prozent, gefolgt von Weiden, Würzburg sowie den Landkreisen Starnberg und Ebersberg.

Bundesweit zeigt sich ein Gefälle von Nordosten nach Südwesten. In Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gibt es einen relativ hohen Anteil an Kreisen und Städten mit leicht steigender Wertschöpfung und tendenziell geringeren Rückgängen. (Quelle: dpa) (kam)

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