„Sehr gute Lösung gefunden“: Grünes Licht für großen Solarpark an der S-Bahnlinie

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Die für das Projekt vorgesehenen 80.000 Quadratmeter Ackerland aus Sicht der Emmeringer Marienkapelle. © Peter Loder

Die Stadtwerke errichten zwischen Fürstenfeldbruck und Emmering einen Solarpark. Der größte Teil der Fläche liegt auf Brucker Flur, der Rest auf dem Gebiet der Gemeinde Emmering.

Fürstenfeldbruck/Emmering - Damit sich Emmering und der Grundstückseigentümer an dem Solarpark beteiligen können, wird eine Betreibergesellschaft gegründet. Der Stadtrat gab grünes Licht für das Projekt an der S4.

Auf dem rund 809 000 Quadratmeter großen Areal wird eine Freiflächen-Photovotaikanlage mit einer Gesamtleistung von rund 7.8 Megawatt gebaut. Die Kosten liegen bei rund vier Millionen Euro. Die Stadtwerke gründen dafür die Solarpark Fürstenfeldbruck Emmering GmbH & Co. KG, um an der EEG-Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilnehmen zu können. Rund 80 Prozent der Gesellschaftsanteile bleiben bei den Stadtwerken, der Rest teilt sich auf Emmering und den Grundstückseigentümer. Die Stadt Bruck kann sich nach der Fertigstellung beteiligen.

Das Verfahren ist privilegiert und soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 umgesetzt werden. Im Vorfeld hatte es Irritationen mit einem Anlieger gegeben, der direkt am geplanten Solarpark wohnt. Man habe einen guten Mittelweg gefunden“, meinte Jan Halbauer (Grüne). Ein Grünstreifen soll für Abstand und Streuobstflächen für Sichtschutz sorgen. „Wir haben eine sehr gute Lösung gefunden.“ Alexa Zierl (ÖDP) bezeichnete die Photovoltaik als Win-win-Situation. Der Boden könne sich regenerieren, und auch für die Natur seien die Freiflächen-Solaranlagen gut. „Darunter summt und brummt es.“