Am Wochenende schien alles perfekt: Jammie Booker (28) stand bei den Official Strongman Games World Championships 2025 in Arlington, Texas, oben auf dem Podest — Pokal in der Hand, Muskeln angespannt, Siegerjubel im Gesicht.
Doch der Jubel sollte nicht lange halten. Nur Stunden nach dem Wettkampf kommt ans Licht, dass Booker bei der Geburt als Mann registriert war — und diese Information nicht bei der Anmeldung angegeben hatte. Das hat massive Folgen: Der Titel „World’s Strongest Woman 2025“ wurde ihr aberkannt.
Die Entdeckung von Jammie Bookers biologischen Geschlechts – Konsequenzen folgen sofort
Laut Aussagen der Veranstalter wurde nach der Siegerehrung Material entdeckt – unter anderem ein altes Video auf YouTube und Inhalte aus dem Erwachsenenbereich – die Bookers biologisches Geschlecht belegten.
Daraufhin folgte ein offizielles Statement: „Es scheint, dass eine Athletin, die biologisch männlich ist und sich nun als Frau identifiziert, in der offenen Frauenkategorie teilgenommen hat.“ Weiter heißt es: Hätte man vor dem Wettkampf von der biologischen Herkunft gewusst, wäre die Teilnahme in der Frauenkategorie nicht erlaubt gewesen.
Booker wurde disqualifiziert, sämtliche Platzierungen und Punkte neu vergeben – und der Titel ging an die Zweitplatzierte, Andrea Thompson (43) aus Großbritannien.
Zwischen Wut, Enttäuschung – und politischen Statements
Die Reaktionen waren heftig: Bei der Siegerehrung war Thompson zu hören, wie sie „Das ist Bullshit“ murmelte – und wütend vom Podest ging.
Auch eine frühere Strongwoman‑Ikone sprach Klartext: Rebecca Roberts äußerte sich nach dem Vorfall und argumentierte, dass Transfrauen zwar im Sport willkommen seien – dass Frauenkategorien aber für bei der Geburt weiblich registrierte Personen bleiben müssten:
„Transfrauen, also Personen, die bei der Geburt männlich waren, sollten nicht in der Frauenkategorie antreten.“
Die Veranstalter selbst erklärten, der Schritt richte sich ausdrücklich nicht gegen Transpersonen per se, sondern solle Fairness garantieren: Wer in die jeweilige Kategorie antrete, müsse dem bei der Geburt registrierten Geschlecht entsprechen.
Bookers Sponsor Iron Ape reagierte ebenfalls mit Distanz – das Sponsoring wurde mit sofortiger Wirkung gekündigt. Der Vorwurf: „Kritische Informationen falsch dargestellt“.