Nach Crash in Las Vegas droht einem Fahrer das endgültige Formel-1-Aus

Liam Lawson startete beim Großen Preis von Las Vegas von Platz sechs und hatte dort die Chance, sich für ein Formel-1-Cockpit 2026 zu empfehlen. Doch nach einem Fehler in der ersten Kurve, wo er mit Oscar Piastris McLaren kollidierte, kam er später nur als 16. ins Ziel. 

Am Ende wurde es nach der Doppeldisqualifikation der McLaren noch der 14. Platz. "PlanetF1.com" geht darauf ein, dass Lawson seine Form verloren hat - und dass ihm nun Folgen drohen.

Kritik an Liam Lawson wird größer – Chance auf Formel-1-Sitz 2026 sinkt

Die Kritik seiner Kollegen wird lauter. Fernando Alonso äußerte bereits 2024 Bedenken über Lawsons aggressive Fahrweise. Carlos Sainz sagte nach einem Vorfall in Zandvoort: "Mit Liam scheint es immer schwierig zu sein, ohne Kontakt zu fahren." 

Auch Oliver Bearman kommentierte nach einer Kollision in Brasilien trocken: "Typisch Lawson."

Es sind Parallelen zu Daniil Kvyat zu erkennen, der einst ebenfalls bei Red Bull scheiterte und durch den aktuellen Weltmeister Max Verstappen ersetzt wurde. 

Trotz seines Talents und starker Qualifikationsleistungen, etwa in Baku und Las Vegas, zerstören Unfälle wie der jüngste seine Chancen auf einen Sitz. Red Bull könnte ihn 2026 komplett ohne Cockpit zurücklassen, während Isack Hadjar und Arvid Lindblad wohl befördert werden sollen. 

Cockpit-Entscheidung bei Racing Bulls wohl zwischen Lawson und Tsunoda

Lawson hat wenig Grund zur Beschwerde und hatte bereits seine Chance. Zur Saison 2025 wurde er vom Red Bull Junior Team VCARB ins Hauptteam berufen. Doch der Neuseeländer wusste mit seiner Leistung nicht zu überzeugen und wurde bereits nach zwei Rennen durch Yuki Tsunoda ersetzt

Zwischen den beiden Piloten wird sich nun wohl auch entscheiden, wer 2026 den letzten Platz bei den Racing Bulls erhält.