Ukraine-News: Putin verfolgt bittere Strategie – Russland-Soldat schildert brutale Foltermethoden

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Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg: Die Energieinfrastruktur wird im Ukraine-Krieg immer wieder Ziel von Angriffen. Putins Verluste bleiben hoch.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Ukraine aktuell: Russland nimmt ukrainische Infrastruktur unter Beschuss – Mehrere Verletzte im Ukraine-Krieg bei Luftangriffen in Sumy
  2. Folter-Vorwürfe unter Putins Truppen im Ukraine-Krieg – Verluste für Armee von Wladimir Putin bleiben hoch.

Kiew/Moskau – Moskaus Streitkräfte setzen ihren Angriffskrieg gegen die Ukraine mit unverminderter Brutalität fort. Bereits in der Nacht zum Donnerstag (30. Oktober) attackierten Hunderte von Drohnen aus Russland verschiedene Gebiete der Ukraine, töteten Zivilisten und verwüsteten wichtige Infrastruktur.

Jetzt vermeldet Moskau im laufenden Konflikt Attacken auf seine Infrastrukturanlagen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters meldeten Verwaltungsbeamte in der westrussischen Stadt Orjol eine ukrainische Attacke auf eine Rohrleitung bei einem Kraftwerk. Dies führte zu Beeinträchtigungen der Heizungs- und Warmwasserversorgung, teilte Andrej Klytschkow, der Regionsgouverneur, mit. Das russische Verteidigungsministerium gab zudem bekannt, in der Nacht zum Freitag (31. Oktober) 130 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine aktuell: Russland nimmt ukrainische Infrastruktur unter Beschuss

Jedoch werden nicht ausschließlich wichtige Energieanlagen wiederholt zur Zielscheibe von Attacken. Ebenso bleibt der öffentliche Transportbereich ungeschützt. Das ukrainische Nachrichtenportal Ukrainska Pravda meldete, dass Wladimir Putins Streitkräfte ein Lager für Personenwaggons bombardiert hätten. Die ukrainische Bahngesellschaft Ukrsalisnyzja teilte daraufhin auf Facebook mit: „In Sumy hat der Feind das Personenwagen-Depot getroffen – andere Betriebsgebäude des Unternehmens sowie Rollmaterial wurden beschädigt und zerstört.“ Nach ersten Meldungen wurden bei dieser Attacke keine Personen verletzt.

Auch in der Region Sumy ereignete sich eine weitere Serie russischer Bombardements. Der staatliche Katastrophenschutz meldete gleichfalls über Facebook, dass es in der letzten Nacht zu mehreren Angriffen auf „Wohngebiete und Infrastruktureinrichtungen“ kam. Hierbei wurde ein neungeschossiges Wohngebäude bombardiert. Gegenwärtig rechnet man mit insgesamt elf Verwundeten. Unter ihnen sind vier Minderjährige.

Langstreckendrohnen von Typ An-196 Liutyi des ukrainischen 14. separaten Regiments für unbemannte Luftfahrtsysteme stehen in einer Reihe vor dem Start an einem ungenannten Ort in der Ukraine.
Ukrainische Langstreckendrohnen vom Typ An-196 Liutyi (Symbolbild) © Evgeniy Maloletka/dpa

Folter-Vorwürfe unter Putins Truppen im Ukraine-Krieg

Parallel zu den fortdauernden Luftattacken setzen sich die Gefechte entlang der Frontlinien fort. Den ukrainischen Verteidigungskräften zufolge wurden in den letzten 24 Stunden 970 russische Militärangehörige schwer verwundet oder getötet. Außerdem vernichteten Wolodymyr Selenskyjs Streitkräfte fünf Kampfpanzer, 39 Artilleriesysteme und 648 Drohnen. Diese Angaben werden von Moskau nicht bestätigt und kommen ausschließlich aus ukrainischen Quellen. Eine unabhängige Bestätigung dieser Daten ist nicht möglich.

Die Brutalität des Ukraine-Kriegs offenbart sich nicht allein in den weiterhin hohen Opferzahlen. Kiew beschuldigt Moskau zusätzlich der Folter und Exekutionen in den eigenen Reihen. Mehrere Angehörige der russischen Streitkräfte berichteten dem ukrainischen Online-Portal Verstka von „standrechtlichen Erschießungen“ und „Foltermethoden“. Auch diese Angaben lassen sich nicht unabhängig bestätigen. Ein befragter Soldat schilderte einen derartigen Vorfall folgendermaßen: „Ein Junge aus meinem Zug wurde einfach totgeschlagen, weil er nach einem Kampfeinsatz Wodka getrunken hatte. So verbrachten wir einen Monat an der Front ohne Kommunikation, ohne Essen, fast alle 200 Mann.“

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/politik/ukraine-news-schwere-folter-vorwuerfe-gegen-putins-truppen-zr-94015014.html