In Italien ist ein 23-Jähriger nach dem Biss einer Violinspinne gestorben. Laut dem italienischen Staatsrundfunksender RAI hielt den Biss zunächst für einen Mückenstich, doch die Symptome verschlimmerten sich schnell.
Zweiter Todesfall durch Violinspinne in Italien
Medienberichten zufolge wurde der junge Mann bereits vor über einem Monat von der Violinspinne ins Bein gebissen. Kurz danach entwickelte er schwere Symptome. Nach einem septischen Schock und Organversagen verstarb er schließlich im Krankenhaus in Bari. Schon im Juli war ein 52-jähriger Polizist in Sizilien nach einem Spinnenbiss derselben Art gestorben.
Schmerzhafte Symptome nach Biss
Der Mann aus Bari führte Gartenarbeiten für eine Firma durch, als er gebissen wurde. Ein Abszess am Bein führte zu einer Nekrose des umliegenden Gewebes. Trotz sofortiger Behandlung im Krankenhaus verstarb er wenige Stunden nach seiner Verlegung in eine größere Klinik.
Braune Violinspinne eher nachtaktiv
Die "Berliner Morgenpost" erklärt, dass die Braune Violinspinne, wissenschaftlich als Loxosceles rufescens bekannt, sich in Italien sowie anderen südlichen Ländern ausbreitet. Die Spinne ist unauffällig und klein, mit einer Körpergröße von sieben bis neun Millimetern und einer violinenförmigen Zeichnung auf dem Rücken.
Laut "t-online" ist die Violinspinne in der Regel nachtaktiv und hält sich tagsüber in Mauerritzen oder hinter Möbeln auf. Ihr Gift führt meist nur zu lokalen Symptomen wie Rötungen und leichten Schmerzen, kann jedoch in einem Drittel der Fälle ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen und tödlich enden.