Die Titelverteidigung ist geglückt: Beim Finalschießen im DSB-Pokal in Ingolstadt setzt sich das Team der SG Huglfing mit klarem Vorsprung durch.
Ingolstadt – Der große Rivale um den Sieg hatte Heimvorteil, aber das nutzte ihm nichts. Die Auflageschützen der SG Huglfing zeigten beim Finale um den DSB-Pokal eindrucksvoll, dass sie mit dem Luftgewehr zu den Besten ihrer Zunft gehören.
Zum zweiten Mal in Folge gewannen die Frauen und Männer aus dem Oberland die Trophäe – und das auch noch beim Dauerrivalen, der ZSG Bavaria Unsernherrn. Die Ingolstadter waren in diesem Jahr Ausrichter der Endrunde für Luftgewehr und Luftpistole (jeweils Freihand und aufgelegt).
Vorsprung von 9,9 Ringen
Betrug der Abstand zwischen Huglfing und Unsernherrn im vergangenen Jahr exakt 9,7 Ringe, so lag er diesmal bei 9,9 Ringen. Auf beachtliche 2544,4 Zähler kamen die neun Schützen aus dem südlichen Oberbayern und verhinderten so einen Heimsieg der Ingolstadter. Rang drei unter sieben Teams ging an den SV Finsternthal-Hunoldstal (2528,1) aus Hessen.
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In der Einzelwertung lagen zwei SG-Schützen vorn: Silvia Legler und Hermann Plötz glänzten mit jeweils 320,6 Ringen. Die weiteren Plätze belegten mit je 319,6 Ringen Joachim Schneider (SG Neumühle/Oberpfalz) und Raimund Siebein (ZSG Unsernherrn). Das starke Huglfinger Team komplettierten Stefan Legler (319,1), Paolo Betti (319,0), Manfred Schmid (317,6), Walter Gretschmann (316,7), Franz Keller (316,1) und Josefine Berndt (314,7).
Franz Keller, SG-Schützenmeister und Mannschaftsführer, freute sich laut einer Mitteilung über den Erfolg und betonte, „dass die Mannschaft gezeigt hat, dass der Titelgewinn im letzten Jahr kein Zufall war“. Entscheidend zum Ergebnis beigetragen habe „die geschlossene Teamleistung und der Zusammenhalt“.
Für das Finalschießen im deutschlandweiten DSB-Pokal mussten sich die Mannschaften jeweils qualifizieren. Die Huglfinger gewannen in der Vorrundengruppe III alle fünf Begegnungen. Im Schnitt kam die SG auf 2546,3 Ringe. Das war der zweitbeste Wert nach der ZSG Bavaria Unsernherrn (2548,5), die in der Grupppe I den ersten Platz belegte. In allen Disziplinen nahmen insgesamt 316 Schützen und 137 Schützinnen an den 100 Fernwettkämpfen der Vorrunde teil.
Das Finalschießen mit der Luftpistole aufgelegt entschied die HSG München (1814,8) für sich. Bei den Freihandschützen holten in diesem Jahr die Rot-Weiß-Schützen Franken (Luftgewehr/3319,3) und die HSG München (Luftpistole/2211) jeweils den Sieg.