Rund 300 Menschen nahmen Abschied von Dieter Ebermann, der sich 38 Jahre lang beim Roten Kreuz engagierte. Er starb mit 58 Jahren nach langer Krankheit. Sein Tod hinterlässt eine Lücke, besonders bei der Sanitätswache auf dem Dachauer Volksfest.
Rund 300 Trauernde haben in der Pfarrkirche St. Jakob und anschließend auf dem Dachauer Stadtfriedhof Abschied vom BRK-Urgestein Dieter Ebermann genommen. Der Dachauer hatte sich 38 Jahre ehrenamtlich im Roten Kreuz engagiert. Am 3. Februar starb er mit erst 58 Jahren nach langer schwerer Krankheit.
300 Menschen nahmen Abschied von Dieter Ebermann
Der gesamte BRK-Vorstand, die BRK-Kreisgeschäftsführung sowie Landrat Stefan Löwl, Oberbürgermeister Florian Hartmann, dessen Vorgänger sowie Mitglieder aus allen Rotkreuzgemeinschaften begleiteten den Verstorbenen auf seinem letzten Weg. Fahnenabordnungen von Freiwilliger Feuerwehr und BRK erwiesen Dieter Ebermann würdevoll die letzte Ehre.
Sein Tod hinterlässt eine große Lücke
BRK-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath richtete sich an die Familie und die Trauergemeinde: „Mit Dieter Ebermann verlieren wir einen Vorzeige-Ehrenamtlichen, einen, der sich das Helfen, das Für-Andere-Da-Sein auf seine Fahnen geschrieben hat – und andere für viel wichtiger genommen hat als sich selbst. Mit Dieter verlieren wir einen wunderbaren Menschen, eine starke, eine ganz besondere Persönlichkeit, ja eine Institution.“ Sichtlich bewegt sprach Kreisbereitschaftsleiter Reinhard Weber über die vielen gemeinsamen Jahre im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Hintergrunddienst. OB Florian Hartmann würdigte den Verstorbenen als „großartigen Dachauer“, der 30 Jahre lang die Sanitätswache auf dem Dachauer Volksfest betreute. Hartmann: „Er wird dieses Jahr nicht da sein. Das wird schmerzen.“