Der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Landkreis Landsberg war am Sonntagabend (7. Dezember) bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße LL24 bei Penzing im Großeinsatz. Nach einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge wurde eine Person schwer und eine lebensgefährlich verletzt.
Penzing - Die Integrierte Leitstelle alarmierte den Rettungsdienst um 18.40 Uhr, da der gemeldete Unfall eingeklemmte Personen vermuten ließ. „Aufgrund dieser Meldung war umgehend ein großes Aufgebot an Rettungskräften im Einsatz“, heißt es vom BRK Landsberg.
Lage vor Ort
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete, komplexe Unfalllage: Nach einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge hatte sich der Transporter überschlagen und war auf dem Dach zum Liegen gekommen. Beide Fahrer waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die alarmierten Feuerwehren befreit werden.
Patientenversorgung
Die Notärzte und Rettungsdienst-Besatzungen versorgten die beiden schwer verletzten Patienten parallel vor Ort. Bei den Unfallbeteiligten handelte es sich um eine 53-jährige Frau und einen 21-jährigen Mann. Einer der Patienten erlitt lebensgefährliche Verletzungen, die andere Person wurde schwer verletzt.
Eingesetzte Mittel
Im Einsatz waren insgesamt vier Rettungswagen (RTW), zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und zwei Rettungshubschrauber (RTH), darunter die Besatzung des Hubschraubers „Edelweiß“. Zur Sicherstellung des Regelrettungsdienstes im Landkreis wurde auch der ehrenamtliche Hintergrundrettungswagen des BRK Landsberg alarmiert und besetzt.
Nach der medizinischen Erstversorgung und Stabilisierung wurden die beiden Patienten zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken transportiert.
Das BRK Landsberg bedankt sich ausdrücklich bei den Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Penzing und Kaufering, der Polizei Landsberg sowie der Besatzung des Rettungshubschraubers „Edelweiß“ für die schnelle, professionelle und reibungslose Zusammenarbeit an der Einsatzstelle.
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