Die Bürgerinitiative „Verbleib der B2“ sammelt fleißig Unterschriften. In einer Woche sind rund 400 zusammen gekommen. Um die 2000 müssen es werden.
Fürstenfeldbruck - Seit gut einer Woche sammelt die Bürgerinitiative (BI) „Verbleib der B 2“ Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Dieses soll die geplante Umwidmung der Bundesstraße auf die Oskar-von-Miller und Äußere Schöngeisinger Straße verhindern und die Bundesstraße auf der bisherigen Trasse durch die Innenstadt belassen. Das Ansinnen stößt durchaus auf Resonanz, berichtet Eugen Sollinger von der BI. Bisher haben sich bereits rund 400 Bürger in die Unterschriftenlisten eingetragen.
Die Resonanz sei bei rund zwei Dritteln der Bürger positiv, erzählt Sollinger. Die BBV sehe das naturgemäß natürlich anders. Doch vor allem das Argument, dass die Stadt bei einem Verbleib der B2 auf der alten Trasse nicht für die Sanierung der Amperbrücke aufkommen müsse, werde gesehen. Man müsse auch prüfen, ob die Brücke überhaupt sanierungsfähig sei, da es keine Fundamentpläne gebe, sagt Sollinger. „Der Oberbürgermeister sieht das mit seiner BBV ein bisschen blauäugig.“ Er glaube nicht, dass sich Schwerlaster und Sattelschlepper künftig durch die Stadt quälen werden.
Weitere Infostände
In den kommenden Tagen ist die BI mit weiteren Infoständen im Stadtgebiet auf Unterschriftenjagd: am Donnerstag, 4. September, von 14 bis 17 Uhr am AEZ an der Heimstättenstraße, am Freitag, 5. September, von 15 bis 18 Uhr am Grünen Markt auf dem Geschwister-Scholl-Platz und am Samstag, 6. September, von 9 bis 13 Uhr am AEZ an der Schöngeisinger Straße. Ziel ist, die nötigen Unterschriften bis Ende September/Anfang Oktober auf der Liste zu haben. „Es schaut relativ positiv aus“, sagt Sollinger. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die 2000 Unterschriften zusammen bekommen.“
Wann ein Bürgerentscheid stattfinden soll – mit der Kommunalwahl ist das rechtlich nicht möglich – hat die BI noch nicht final entschieden. Im Januar wäre es günstiger als in der Vorweihnachtszeit, sagt Sollinger. „Da haben die Leute etwas anders im Kopf.“