Mit einem Programm gespickt mit Hochkarätern der deutschen Kabarett-Szene, großartigen Musikern und Kleinkunst-Kult startet die Kleinkunstbühne Landsberg „s´Maximilianeum“ am 3. Oktober in die nächste Spielzeit. Und richtet den Fokus auch auf die Kommunalwahl im kommenden Jahr.
Landsberg - Den Auftakt auf der Landsberger Kleinkunstbühne macht „Pointen-Papst“ Werner Koczwara, des Weiteren stehen so illustre Namen wie Christoph Sieber, Anna Mateur & The Beuys, Andreas Martin Hofmair, Martin Kälberer und PamPam Ida mit einem Doppelkonzert auf der Gästeliste. Zudem gibt es anlässlich der Kommunalwahl 2026 die Premiere des neuen Programms der Landsberger Kabarett-Truppe „Kavernenduo 2.0“ und zum dritten Mal: ein Tanzabend als Alternative zum konventionellen Faschingstreiben.
In der anstehenden Saison erwartet das Publikum einmal mehr ein hochkarätiger Mix aus Kabarett, Musikkabarett und Musik: Werner Koczwara und Christoph Sieber halten die Fahnen für das klassische gesellschaftspolitische Kabarett hoch. Gleich drei Künstler sind erstmals Gast der Kleinkunstbühne: Christoph Sieber, die sächsische Comedy-Kabarett ,Granate Anna Mateur‘ und die Schauspielerin und Kabarettistin Anna Schäfer mit einem besonderen Ein-Frau-Solo zum Weltfrauentag.
Stammgäste und mehr
Und es gibt sie natürlich, die lieb gewonnen Stammgäste: Gleich mit einem Doppelkonzert sind ,Pam Pam Ida‘ am Start, die seit den Anfängen ihrer steilen Karriere immer wieder gerne nach Landsberg kommen. Mehrfachtäter sind auch der Ausnahmemusiker Martin Kälberer und der Anarcho-Bayer Erwin Rehling.
Apropos Anarcho: nach ihrem gefeierten Auftritt 2023 spielt ,Tam Tam Combony‘, die wohl schrägste Tanzband der Republik wieder zum alternativen Fasching auf. Für die regionale Komponente im Programm sorgt das Weihnachtsbrettl, bei dem heuer die Stadtjugendkapelle den musikalischen Part übernimmt, vor allem das Kavernenduo 2.0 mit der Premiere des auf die anstehende Kommunalwahl zugepfeilten Programmes: „Einer gegen alle, alle gegen eine“.
Armin Federl freut sich noch immer auf neue Programme: „Es gibt noch so viele tolle Künstlerinnen und Künstler, die ich nach Landsberg holen will, genauso freue mich aber auf Wiedersehen mit altbekannten Künstlern – mit vielen gibt es ein sehr herzliches Verhältnis.“ Besonders stolz sei er bei diesem Programm, dass es neben der Vielfalt nach Jahren gelungen sei, Anna Mateur nach Landsberg zu locken.
Klärungsbedarf
Keine gravierenden Neuerungen gibt es auf der organisatorischen Seite. Wie Volker Horwat, der sein erstes Jahr als Vorsitzender der Landsberger Kleinkunstbühne mit viel Engagement hinter sich gebracht hat, bei der Programmvorstellung sagte, „hat es sich für alle Beteiligten bewährt, dass der Vorverkauf für die Veranstaltungen der Kleinkunstbühne parallel zum Vorverkauf des Stadttheaters läuft.“ Es gäbe zwar noch Erklärungsbedarf, insgesamt habe sich das System aber gut eingespielt.
Auf Kritik ist indes gestoßen, dass das Programm der Kleinkunstbühne nicht mehr im gedruckten Theaterprogramm enthalten ist: „Die kurzfristige Information mitten in der Vorbereitungsphase für das neue Programm war unglücklich, auch wenn wir letztlich die Argumente des Stadttheaters nachvollziehen können und akzeptieren“, sagt Pressesprecher Frank Volk. Gefunden hat man den Kompromiss, dass ein Flyer mit dem Programm der Kleinkunstbühne dem Versand des Theater-Programmheftes beigelegt wird: „Wir schauen jetzt, wie sich die Änderung auf den Kartenvorverkauf auswirkt“, ergänzt Horwat.
Die Kleinkunstbühne geht mit unveränderten Preisen in die neue Spielzeit. Der Eintrittspreis liegt für Veranstaltungen im Foyer bei 20 Euro pauschal auf allen Plätzen. Für Veranstaltungen im Saal gilt ein Preisrahmen 22 bis 29 Euro. Ausnahmen nicht ausgeschlossen, wie in der kommenden Saison bei ,Pam Pam Ida‘, für deren Gastspiel die Preise für Sitzplätze zwischen 26 und 32 Euro liegen. Das solle aber die Ausnahme bleiben.
Mit der flexiblen Gestaltung der Eintrittspreise hat der Vorstand Programmmacher Armin Federl einen größeren Verhandlungsspielraum mit Agenturen und Künstlern eingeräumt, um weiterhin erstklassiges Kabarett nach Landsberg zu holen. Volk: „Mit den seit der Saison 2023/24 geltenden Eintrittspreisen bietet die Kleinkunstbühne seinen Besucherinnen und Besuchern immer noch Kleinkunstvergnügen zu verträglichen Preisen im Vergleich zu anderen Bühnen.“
Ausführliche Informationen gibt es auf www.kleinkunstbuehne-landsberg.de.