Kreuther Wehr rückt über 100 Mal aus

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Zahlreiche Ehrungen gab es bei der Feuerwehr Kreuth: (v.l.) Kommandant Benedikt Wurm, Vize-Kommandant Florian Reich, Bürgermeister Josef Bierschneider, Florian Gasteiger, Claus Sennhofer, Matthias Stadler, Ludwig Hörth, Maximilian Gempel, Zweiter Vorsitzender Michael Malterer und Vorsitzender Hannes Reich. © Ralf Poeplau

Ein einsatzreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Kreuth: Insgesamt 101-mal mussten die Kameraden 2024 ausrücken. Auch als First Responder waren die Einsatzkräfte immer wieder gefordert.

Kreuth – Zahlreiche Ehrengäste konnte Vorsitzender Hannes Reich zur Jahresversammlung begrüßen, darunter Bürgermeister Josef Bierschneider, Gemeinderäte sowie hochrangige Vertreter der Feuerwehr im Landkreis. Kommandant Benedikt Wurm berichtete in seinem Rückblick von insgesamt 1532 Einsatzstunden für die Kreuther Wehr. Eine besondere Herausforderung hätten die 32 Alarmierungen wegen Bränden oder ausgelöster Brandmeldeanlagen dargestellt. Solche Alarmierungen, darunter auch viele Fehlalarme, würden immer häufiger auftreten. Konkret waren es im vergangenen Jahr zwei Großbrände, vier mittelgroße Brände und drei Kleinbrände, zu denen die Kreuther gerufen wurden. 24-mal wurde eine Brandmeldeanlage ausgelöst, darunter waren laut Wurm neun Fehlalarme. Weitere 60 Mal leisteten die Aktiven technische Hilfe, 14-mal rückten sie als First Res㈠ponder aus, wobei sechs Reanimationen durchgeführt wurden.

Übung mit den Kollegen aus Achenkirch

„Neben den Einsätzen legten die Mitglieder großen Wert auf Weiterbildung, um im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein“, heißt es im Bericht zur Hauptversammlung. Insgesamt 1701 Übungsstunden investierten demnach die 90 aktiven Mitglieder der Wehr. Eine der „herausragenden Übungen des Jahres“ habe gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Achenkirch (Tirol) stattgefunden. „Sie unterstrich den grenzüberschreitenden Zusammenhalt.“

Bürgermeister Bierschneider dankte den Ehrenamtlichen im Namen der Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit und den Einsatz zu jeder Tages- und Nachtzeit. Kreisbrandrat Anton Riblinger hob die gute Kooperation mit dem Landkreis und den Nachbarfeuerwehren hervor.

Neues Fahrzeug geweiht

Vorsitzender Hannes Reich ließ das Vereinsjahr Revue passieren. Als besondere Ereignisse nannte er die Einweihung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs, das in Glashütte stationiert ist (wir berichteten), sowie einen Ausflug des Feuerwehrausschusses zum Sylvensteinkraftwerk. Ebenfalls erfreulich: Während der Versammlung im Schützenhaus wurden sieben neue Mitglieder aufgenommen.

Zahlreiche Ehrungen

Zum Abschluss gab es zahlreiche Ehrungen. Sie zeigten „den guten Zusammenhalt und den Kameradschaftsgeist“ in der Kreuther Feuerwehr, heißt es im Bericht. Drei Mitglieder erhielten das Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst: Florian Gasteiger, Maximilian Gempel und Matthias Stadler. Zudem wurden neun Feuerwehrler für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Acht Jubilare feierten 40 Jahre, zwei Jubilare 50 Jahre und fünf Jubilare sogar 60 Jahre Mitgliedschaft.

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