Das Oktoberfest verzeichnet seine ersten medizinischen Notfälle. Die Sanitäter der Aicher-Ambulanz hatten am Nachmittag bereits 150 Patientinnen und Patienten registriert.
München - Die seit den frühen Morgenstunden wartenden Gäste, der Einzug der Wiesnwirte, der Sprint in die Zelte, die erste Maß: Der Eröffnungstag des Oktoberfests 2024 hat seinen gewohnten Lauf genommen. Bei bestem Spätsommerwetter feiern seit dem Vormittag Menschen aus aller Welt auf der Theresienwiese. Am frühen Nachmittag meldete die Aicher Ambulanz einen weiteren, fragwürdigen, Klassiker: Die erste Bierleiche kommt heuer aus den USA. Für die Einsatzkräfte war dies jedoch nicht der einzige Einsatz am ersten Festtag.
Oktoberfest verzeichnet erste medizinische Notfälle: Ein Mann muss sofort in Klinik gebracht werden
Wie die Sanitäter am Nachmittag melden, musste eine Patientin wegen eines „akuten Asthmaanfalls“ im „Akutraum“ behandelt werden. Nach erfolgreicher Behandlung konnte die Frau jedoch wieder auf die Wiesn zurückkehren. Außerdem musste um 12.03 Uhr, so die Sanitäter, erstmals ein Patient mittels Trage behandelt werden. Um 15.30 Uhr hatten die Einsatzkräfte bereits 150 Patientinnen und Patienten behandelt, mit der schwerste Fall war dann wohl ein männlicher Besucher, bei dem sich ein schwerer Verdacht leider bestätigte.
Trage, Akutraum, Klinik: Erste Notfälle auf dem Oktoberfest verzeichnet
Bei dem Mann wurde eine Hirnblutung bestätigt, sofort wurde er mittels Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die ersten Besucherinnen und Besucher hatten sich bereits um drei Uhr am Morgen auf der Theresienwiese versammelt, um die begehrten ersten Plätze in den Festzelten zu ergattern. Mit zwei Schlägen hatte München-OB Reiter (SPD) im Schottenhammel-Festzelt die Wiesn eröffnet.