Wer wird Landkreis-Chef? Erste Kandidaten und Entwicklungen in Weilheim-Schongau

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Wer sitzt ab 2026 im Landratsamt? Die Parteien stellen nach und nach ihre Landratskandidaten vor. © Holly

Im Landkreis Weilheim-Schongau haben die Parteien bereits mit den Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2026 begonnen. Der Kreisbote befragte Vertreter zu ersten Plänen und Personalentscheidungen.

Landkreis - Für manche Partei kam die Anfrage etwas verfrüht. Nicht aber bei der FDP. Sie hat bereits Anfang Mai ihren Kandidaten für den Landratsposten nominiert (der Kreisbote berichtete): Der 44-jährige Landwirt Jürgen Speer aus Wildsteig tritt als einziger Bewerber an. Speer war zuvor mehrere Jahre als Dozent an der Berufsschule Weilheim tätig. In seiner Antrittsrede zeigte er sich erfreut über die Entwicklung des Technologietransferzentrums (TTZ) der Hochschule München im Werkstattflügel der ehemaligen Berufsschule. „Es freut mich sehr, dass nun unser Anliegen Realität wird“, sagte Speer.

Mehr Sitze im Kreistag?

Die Basisgruppe Die Linke für den Landkreis Weilheim-Schongau ist ebenfalls aktiv, hat jedoch noch keinen Landratskandidaten vorgestellt. Sprecher Tassilo Schuster erklärte: „Wir werden auf jeden Fall wieder für den Kreistag kandidieren und hoffen – basierend auf unserem guten Bundestagswahlergebnis – auf zusätzliche Sitze.“ Zudem prüfe man aktuell, in welchen Gemeinden man zur Gemeinderats- oder Stadtratswahl antreten könne. Besonders im Fokus stünden derzeit Penzberg und Weilheim.

Bei den Freien Wählern steht die Nominierung noch aus. „Wir warten noch die Mitgliederversammlung ab“, erklärte Romana Asam, Vorsitzende des Ortsverbands Freie Wähler Weilheim e.V.

Auch bei der SPD befindet man sich noch im Auswahlverfahren. Eine Aufstellungskonferenz für die Kreistagsliste sei für den 15. November dieses Jahres geplant. Eine Entscheidung über eine Landratskandidatur könne jedoch schon vorher fallen.

Das Bündnis 90/Die Grünen hat Brigitte Gronau als Landratskandidatin vorgestellt (wir berichteten). Die Weilheimerin ist seit vielen Jahren im Stadtrat sowie im Hauptausschuss aktiv und sieht den Schutz der Demokratie als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch der Klimaschutz bleibt für sie eine Herzensangelegenheit. Doch ebenso wichtig ist ihr ein starkes Miteinander innerhalb des Landkreises – von Ost bis West.

Wieder antreten?

Auch bei der CDU/CSU kam das Thema bereits zur Sprache. „Die Kreisvorstandschaft beschäftigt sich mit dem Thema Landrat beziehungsweise Landrätin und Kreistag ausführlich“, so Klaus Gast, Kreisratsmitglied der CSU. Landrätin Andrea Jochner-Weiß (CSU) will erst nach den Pfingstferien sagen, ob sie nochmals antritt.

Bis Redaktionsschluss lagen von der Bayernpartei und der AfD keine Rückmeldungen zu möglichen Kandidaten vor.

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