Marcus Noack in Dießen zum Bürgermeister-Kandidat nominiert

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Gratulation zur Bürgermeister-Kandidatur: Kreisrat Markus Wasserle, Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann, Marcus Noack und Vize-Ortsvorstand Patrik Beausencourt (von links). © Roettig

Jetzt hat Dießens amtierende Rathauschefin Sandra Perzul bereits zwei Mitbewerber um das Bürgermeisteramt. Nach dem Grünen Kieran Smolka wurde SPD-Gemeinderat und Kreisvorsitzender Marcus Noack (34) bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins einstimmig als Kandidat für die Kommunalwahlen am 8. März 2026 nominiert. Außerdem übernahm er auch den Ortsvorsitz, nachdem Patrik Beausencourt auf eigenen Wunsch als Vize ins zweite Glied rückte.

Dießen - Bei seiner Vorstellungrede erinnert Marcus Noack an die Grundschulzeit in der Carl-Orff-Schule, als er nach einem Klassenbesuch im Rathaus seinen Eltern verkündete, „irgendwann werde ich einmal Bürgermeister von Dießen“. Um so mehr freute er sich, dass Herbert Kirsch, der damalige Rathauschef, Gast bei seiner Nominierung war. Neben ihm waren auch Vertreter der CSU, Freien Wähler und Grünen in den „Kramerhof“ nach Riederau gekommen. Außerdem begrüßte er die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann sowie die Kreisräte Hanni Baur und Markus Wasserle. Der sprach die Hoffnung aus, dass Marcus Noack nach Thomas Salzberger (Kaufering) und Dr. Albert Thurner (Vilgershofen) mindestens der dritte SPD-Bürgermeister im Landkreis werde.

Marcus Noack geht in Dießen für die SPD ins Bürgermeister-Rennen - Einsatz für die Heimat

Marcus Noack betonte, seine Kandidatur sei mehr als ein politischer Schritt, vielmehr auch ein persönlicher: „Ich trete für meine Heimat an.“ Er sei hier aufgewachsen zwischen Wasserwachtdienst im Strandbad, Fußballspielen beim MTV und Musikproben mit seiner Band im Keller der Mehrzweckhalle. Er habe nie daran gedacht, von hier wegzugehen. Dießen sei das, was er sich unter „Zuhause“ vorstelle: Eine starke Gemeinschaft, gelebte Vielfalt, lebendige Kultur „und ein Potential, das wir noch viel mehr gemeinsam entfalten können.“

Nach seiner Realschulzeit habe er ganz bewusst ein freiwilliges soziales Jahr im Dießener Augustinum absolviert, was ihm Werte wie Respekt, Geduld und Zuhören näherbrachte: „Dieses Miteinander der Generationen ist für mich bis heute ein Grundpfeiler unseres Zusammenlebens in Dießen.“

Beruflich hat Noack zunächst Großhandelskaufmann gelernt, dann sein Fachabitur nachgeholt und den Fachwirt für Gebäudemanagement abgeschlossen. Seine beruflichen Erfahrungen und die damit verbundene Mischung aus Organisationstalent, Entscheidungsfreude und Menschlichkeit wolle er als Bürgermeister einbringen. Eine moderne Gemeindeverwaltung brauche Struktur, Klarheit und Herz.

2019 sei Noack in die SPD eingetreten, um vor Ort etwas zu bewirken. Im Marktgemeinderat sowie in Bau- und Umweltausschuss wirkt er seit 2023 mit. Auch außerhalb des Rathauses sei er aktiv. Wie als Sprecher der Bürgerinitiative „Landratsamtsneubau stoppen“, als Mitorganisator der Aktionswoche „Demokratie stärken“ oder bei der „Demo gegen Rechts“ in Landsberg, wo er vor über dreitausend Menschen eine Rede hielt.

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