Schweres Zugunglück in Spanien: Mindestens 24 Tote – Hochgeschwindigkeitszüge entgleisen und kollidieren

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Mindestens 24 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück in Spanien. © -UGC/Afp

Bei Adamuz in der Provinz Córdoba kam es am Sonntagabend zu einem dramatischen Zugunglück. Zwei Züge entgleisten, dutzende Menschen sind ums Leben gekommen.

Update vom 19. Januar, 6:22 Uhr: Bei dem schweren Zugunglück in Spanien sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 70 Menschen wurden verletzt, darunter 15 Schwerverletzte. Regionalpräsident Juanma Moren schloss nicht aus, dass in den „Trümmerhaufen aus Metall“ weitere Leichen liegen könnten.

Die Ursache des Unglücks ist zunächst noch unklar. Gegen 19:40 Uhr war am Sonntag ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba mutmaßlich mit Tempo 300 entgleist und in das benachbarte Gleis geraten, wie die Bahngesellschaft Renfe mitteilte. Der Zug geriet auf das andere Gleis, wo er mit einem Zug des Betreibers Renfe zusammenstieß, der daraufhin ebenfalls entgleiste. Spanischen Medienberichten zufolge hatten sich insgesamt rund 400 Passagiere an Bord der beiden Züge befunden.

Schweres Zugunglück in Spanien: Zahl der Todesopfer steigt

Update 22:47 Uhr: Inzwischen hat die spanische Polizei die Zahl der bestätigten Todesopfer auf sieben nach oben korrigiert. Es gebe zudem rund einhundert Verletzte, etwa 25 davon schwer, hieß es.

Erstmeldung: Madrid – Mindestens fünf Menschen sind im Süden Spaniens bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Bei dem Unfall unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist, wie die Polizeieinheit Guardia Civil der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Mindestens 24 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück in Spanien.
Mindestens 24 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück in Spanien. © -UGC/Afp

Zug gerät auf Nachbargleis – zweiter Zug entgleist

Der Hochgeschwindigkeitszug Iryo 6189 auf der Strecke von Málaga nach Madrid (Puerta de Atocha) entgleiste in den Einfahrtsweichen von Gleis 1 bei Adamuz und geriet dabei auf das Nachbargleis. Dort fuhr zur gleichen Zeit der Zug 2384 von Puerta de Atocha nach Huelva – auch dieser entgleiste, wie die spanische Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Adif über den Kurznachrichtendienst X mitteilte.

Das Ausmaß des Vorfalls ist noch unklar. Notfalldienste wurden umgehend zum Unfallort mobilisiert. Der gesamte Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde eingestellt.

Zugverkehr komplett unterbrochen

Die Betreibergesellschaft Renfe bestätigte die Unterbrechung des Zugverkehrs. Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, steht derzeit nicht fest. Reisende müssen mit erheblichen Verzögerungen und Ausfällen rechnen.

Die Unfallursache ist bislang nicht bekannt. Ermittlungen wurden aufgenommen. (Quellen: El Mundo, El Pais, dpa) (cel)

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/welt/mindestens-tote-bei-schwerem-zugunglueck-in-spanien-hochgeschwindigkeitszuege-kollidieren-zr-94128501.html