NRW benachteiligt? Land stellt so viele Minister wie Thüringen – Wüst reagiert

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NRW-Beteiligung im Merz-Kabinett: Wüst reagiert – wie viel wirklich in der Regierung steckt

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Kommt Nordrhein-Westfalen in der neuen Merz-Regierung zu schlecht weg? Nur ein Minister kommt aus NRW. Hendrik Wüst schätzt die Lage ein.

Hamm – Nur ein Minister der künftigen Regierung von Friedrich Merz stammt aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ein Grund zur Sorge? CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst antwortete im Interview mit „Westpol“ im WDR auf die Frage, ob NRW zu schlecht wegkomme.

Er wies darauf hin, dass der Bundeskanzler, der Generalsekretär und der Fraktionschef aus NRW kommen, also die Spitzen von Regierung, Fraktion und Partei. Wüst nannte auch Katharina Reiche und Karsten Wildberger als Mitglieder der CDU NRW.

Demonstrationen zum 1. Mai - Siegburg
Der NRW-Regierungschef Hendrik Wüst sieht NRW in Berlin gut vertreten. © Christoph Reichwein/dpa

Wüst zufrieden mit NRW-Vertretung in Berlin: „So gut aufgestellt wie nie zuvor“

„Die CDU Nordrhein-Westfalen ist in Summe so gut aufgestellt auf bundespolitischer Ebene wie nie zuvor.“ Er mache sich „da gar keine Sorgen.“ Wüst merkte an, dass es um Inhalte gehe und er Nordrhein-Westfalen „nach vorne bringen“ wolle. Besonders das Thema Industrie und Energiepolitik sei ihm in den Koalitionsverhandlungen wichtig gewesen.

Doch wie viel NRW steckt wirklich in der neuen Regierungsmannschaft? Die folgenden Listen stellt eine voraussichtliche Übersicht dar:

Kanzler und Minister: Mitglieder des Regierungsteams aus NRW

  • Friedrich Merz, Hochsauerlandkreis (Bundeskanzler, CDU)
  • Bärbel Bas, Duisburg (Ministerin für Arbeit und Soziales, SPD)

Weitere Minister mit NRW-Bezug

  • Katherina Reiche lebte lange in NRW und war Vorstandsvorsitzende der Eon-Tochter Westenergie (Wirtschafts- und Energieminsterin, CDU)
  • Karsten Wildberger arbeitete lange als Führungskraft bei Eon, promovierte an der RWTH Aachen als Physiker, (Minister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, parteilos)

Hohe Parteifunktionäre der Regierungsparteien aus NRW

  • Jens Spahn, Steinfurt/Borken (Fraktionsvorsitzender, CDU)
  • Casten Linnemann, Paderborn (Generalsekretär, CDU)

Staatsminister und Parlamentarische Staatssekretäre aus NRW

  • Serap Güler, Köln (Staatministerin im Außenministerium, CDU)
  • Matthias Hauer, Essen (Parlamentarischer Staatssekretär im Forschungsministerium, CDU)
  • Stefan Rouenhoff, Kleve (Parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, CDU)
  • Thomas Jarzombek, Düsseldorf (Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, CDU)
  • Georg Kippels, Bedburg (Staatssekretär im Gesundheitsministerium, CDU)

Diese Politiker aus NRW wurden als potenzielle Minister gehandelt, aber gingen leer aus

Leer gehen dagegen einige Politiker aus, die sich zuletzt womöglich Chancen auf Posten in der neuen Regierung ausgerechnet hatten: Armin Laschet (CDU) war nach Reisen mit Annalena Baerbock ein Kandidat für den Außenministerposten, Ina Scharrenbach (Heimatministerin NRW, CDU) bekommt ebenso wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) keinen Posten. (cgsc)

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