Blitzfrühling in Deutschland: Kolossale Wetterwende für eine Region – dann folgt der Rückschlag

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Blitzartiger Frühling bringt dem Südwesten ungewöhnlich milde Temperaturen, doch schon kurz darauf droht ein markanter Kälterückschlag. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

München – Am Freitag (6. Februar) zeigt sich das Wetter zweigeteilt. Während sich am Nordrand der Mittelgebirge und an den Alpen zeitweise Auflockerungen entwickeln, dominieren sonst dichte Wolkenfelder. Im Osten ziehen Schnee und gefrierender Regen allmählich ab, im Süden und Westen fällt etwas Regen, örtlich ebenfalls gefrierend mit entsprechender Glättegefahr. Die Temperaturen erreichen in der Nordosthälfte etwa 1 bis 6 Grad, im Westen und Südwesten sowie im Alpenvorland dagegen deutlich mildere 7 bis 12 Grad.

Der Samstag fällt im Südwesten fast schon frühlingshaft aus – bis 16 Grad sind möglich © IMAGO / Jan Eifert

Am Oberrhein sind sogar bis zu 14 Grad möglich. An den Küsten weht ein stark böiger Ostwind. In der Nacht zum Samstag breiten sich Niederschläge bis etwa zur Elbe aus, teils als gefrierender Regen. Vom Westen bis in den Süden liegen die Tiefstwerte bei etwa 7 bis 1 Grad, sonst bei 1 bis -2 Grad.

Wetter am Samstag: Kurzzeitig wird es frühlingshaft

Der Samstag (7. Februar) bringt vor allem im Westen und Südwesten einen spürbaren Temperaturanstieg. Zwischen Rhein, Pfalz und Breisgau lockert die Bewölkung zeitweise auf, längere sonnige Abschnitte sind möglich und es bleibt meist trocken. Ganz anders im Norden, Osten und in der Mitte: Dort fallen gebietsweise Regen, Sprühregen oder Schnee, lokal auch gefrierend mit Glätte.

Die Höchstwerte steigen im Nordosten auf etwa 2 bis 8 Grad, sonst auf 7 bis 16 Grad, mit den mildesten Bedingungen im Breisgau. und am Oberrhein. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen, an der See teils frischer aus Ost. In der Nacht zum Sonntag kühlt es im Westen auf 5 bis 1 Grad ab, sonst auf 1 bis -3 Grad, während im Osten neue Niederschläge aufkommen.

Wetter am Sonntag: Neuer Kälteeinbruch im Nordosten

Am Sonntag (8. Februar) setzt sich im Nordosten wieder deutlich kühlere Luft durch. Dort treten weiterhin Sprühregen, Schneeregen oder Schnee auf, streckenweise bleibt es glatt. Sonst zeigt sich der Himmel oft stark bewölkt oder neblig-trüb, ehe sich im Westen und Südwesten im Tagesverlauf Auflockerungen entwickeln.

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In diesen Regionen sowie im südlichen Alpenvorland werden 6 bis 12 Grad erreicht, während die Temperaturen sonst meist nur bei 1 bis 6 Grad liegen. Besonders an den Küsten frischt der Ostwind erneut auf, mit steifen Böen und exponiert auch stürmischen Spitzen. Solche starken Temperatursprünge sind im Februar durchaus typisch, wenn milde Atlantikluft und kontinentale Kaltluft direkt aufeinandertreffen. Für einige Regionen hatte der Wetterdienst Warnungen ausgesprochen.

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