Wichtige Bahnstrecke fällt monatelang aus – Das kommt jetzt auf Pendler zu

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Auf einer wichtigen Strecke müssen Reisende ab sofort längere Zeit ohne regulären Zugverkehr auskommen. Umfangreiche Arbeiten stellen den Alltag auf die Probe.

In Nordrhein‑Westfalen sind viele Menschen auf die Bahn angewiesen, besonders zwischen den wichtigen Knotenpunkten des Landes. Wenn dort größere Bauarbeiten starten, geraten gewohnte Abläufe schnell ins Rutschen. Wege ziehen sich, Anschlüsse werden knapper, und vertraute Routinen lösen sich auf. Genau das erwartet nun viele Reisende in NRW. In den kommenden Monaten beginnt dort eine Sperrphase, die ihren Alltag deutlich verändern könnte.

Kölner Hauptbahnhof ZUg
Damit die Verbindung langfristig zuverlässiger wird, müssen Pendler nun eine lange Ausweichphase hinnehmen. (Symbolbild) © Christoph Hardt/Imago

Die Bahnstrecke zwischen Köln, Leverkusen, Solingen, Wuppertal und Hagen wird vom 6. Februar bis 10. Juli generalsaniert. Laut der Deutschen Bahn sollen neue Gleise, Weichen und Leitungen die Zukunftsfähigkeit der Strecke sichern. Für Pendler bedeutet das jedoch einen monatelangen Stillstand vieler Linien. Auf mehreren Abschnitten fahren keine Regionalzüge mehr und große Teile des S‑Bahnverkehrs entfallen zeitweise komplett.

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Über die gesamte Zeit fallen vier Linien vollständig aus. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind der RE7, RB48, RE49 und die S7 auf langen Abschnitten nicht nutzbar. Betroffen sind vor allem die Strecken zwischen Köln‑Messe/Deutz, Wuppertal und Hagen. Parallel dazu müssen Fahrgäste mit wechselnden Voll- und Teilsperrungen rechnen. Der Verkehrsverbund Rhein‑Sieg weist darauf hin, dass selbst ergänzende Garantien wie die Mobilitätsgarantie NRW in dieser Phase nicht greifen.

Die Vollsperrung gilt vom 6. bis 20. Februar; 20. März bis 3. April sowie 15. Mai bis 12. Juni. Dann entfallen auch der RE4, RE13, die S8, S9 und S28 zwischen Düsseldorf, Erkrath, Mettmann, Wuppertal und Hagen. Dazwischen fahren manche Linien eingeschränkt weiter. Laut Deutscher Bahn halten der RE4 und RE13 in dieser Phase nicht in Wuppertal‑Oberbarmen, Schwelm und Ennepetal. Auch einzelne S‑Bahn‑Stationen wie Hagen‑Westerbauer werden nicht bedient.

Für die ausgefallenen Züge setzt die Deutsche Bahn bis zu 200 barrierefreie Busse ein. Viele Fahrzeuge wurden neu beschafft und bieten WLAN, USB‑Anschlüsse und Echtzeitinfos. Schnellbusse wie der RE7X verbinden zentrale Punkte mit weniger Stopps. Trotzdem verlängern sich die Fahrzeiten spürbar. Der Fernverkehr wird großräumig umgeleitet, was zusätzliche Zeit kostet. Parallel sperrt die Bahn einige Park‑and‑Ride‑Flächen, da sie als Abstellorte für Material benötigt werden.
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Die Arbeiten belasten den Alltag vieler Reisender deutlich, sollen jedoch langfristig eine stabilere Infrastruktur bringen. Auch wenn nach Abschluss fünf Jahre ohne größere Bauarbeiten geplant sind, kündigt die Bahn bereits weitere Maßnahmen ab 2027 an. Wer während der Sperrung mobil bleiben will, sollte die wechselnden Fahrpläne im Blick behalten – mit Hilfe des DB Navigators oder auf bahn.de. Auch wichtig für Pendler: Deutscher Wetterdienst warnt vor Glätte und Extremwetter.

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