Den barrierefreien Ausbau des Kauferinger Bahnhofs anschieben

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Übergabe der Petition „Barrierefreier Ausbau des Kauferinger Bahnhofs“ von Bürgermeister Thomas Salzberger (2.v.l.) an Verkehrsminister Christian Bernreiter (2.v.r.). Mit dabei waren MdL Gabriele Triebel (Grüne, rechts) und MdL Alex Dorow (CSU, links). © Gemeinde Kaufering

Wer in Kaufering am Bahnhof ein- oder aussteigt, ist mit leichtem Gepäck gut beraten: Auf die Gleise führen nur Treppen. Die Planung für den barrierefreien Ausbau ist fertig - aber die DB verschiebt den Baustart immer wieder. Kauferings Bürgermeister Salzberger startete deshalb eine Petition - die er jetzt an Verkehrsminister Bernreiter übergab.

Kaufering – Es scheint eine Never Ending Story: Der barrierefreie Ausbau des Kauferinger Bahnhofs verzögert sich immer wieder. Zum letzten Mal hat sich der Baubeginn von Mitte 2025 auf 2026 verschoben, eine Fertigstellung sei Mitte 2028 möglich. Ein „jahrelanges Ringen“, dem Bürgermeister Thomas Salzberger mit einer Petition entgegentrat, die er jetzt mit MdL Gabriele Triebel und MdL Alex Dorow im Bayerischen Landtag an Verkehrsstaatsminister Christian Bernreiter übergab.

Barrierefreier Ausbau des Kauferinger Bahnhofs: Freistaat finanziert mit 30 Millionen Euro

Zu Übergabe der Petition „Barrierefreier Ausbau des Kauferinger Bahnhofs“ informierte Salzberger über die Terminproblematik mit der Deutschen Bahn für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs, die aktuelle Situation vor Ort und die Ziele der Petition. Er verdeutlichte, wie „extrem wichtig der zügige barrierefreie Ausbau des Bahnhofs für die Bahnfahrgäste ist“ und unterstrich, wie „nervenaufreibend der jahrelange Konflikt und die Vertröstungen durch die Deutsche Bahn sind“.

Bernreiter erklärte bei der Petitionsübergabe: „Gemäß Grundgesetz ist zwar der Bund für den barrierefreien Ausbau zuständig. Um aber schneller voranzukommen, übernehmen wir als Freistaat Bayern mit rund 30 Millionen Euro freiwillig den Großteil der Finanzierung für Planung und Umsetzung am Bahnhof Kaufering.“ Damit mache man den barrierefreien Ausbau möglich. Er hoffe jetzt auf eine zeitnahe Umsetzung der geplanten Maßnahmen, so Salzberger.

Salzberger dankt auch den Bürgerinnen und Bürgern für ihre „engagierte Beteiligung und Unterstützung“ Gemeinsam habe man es geschafft, dass digital und auf Unterschriftenlisten insgesamt 2.774 Stimmen für den Ausbau gesammelt werden konnten.

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