Auch die Tölzer Bergwacht hatte am letzten Ferienwochenende einiges zu tun. Vier Notfalleinsätze gab es für die Rettungskräfte, drei davon auf der Rodelbahn am Blomberg.
Bad Tölz/Wackersberg – Die erste Alarmierung erfolgte am Samstag um 10.07 Uhr über die Rettungsleitstelle. Auf der gut präparierten Rodelbahn des Blombergs hatte sich eine Rodlerin eine Fuß- und Knieverletzung zugezogen. Tölzer Bergretter und Bergwachtnotarzt rückten aus. Die Patientin wurde nach der Erstversorgung und dem Schienen der Verletzung mit dem Geländefahrzeug ins Tal gebracht und dort dem BRK-Rettungsdienst übergeben.
Bergwacht kümmert sich um Kollaps
Um kurz vor 12 Uhr mussten die Bergretter zu einer Kollaps-Erstversorgung nach Bad Tölz, da der BRK-Landrettungsdienst bis aus Gmund anrücken musste.
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Um 16.19 Uhr ging es dann zurück auf die Blomberg-Rodelbahn. Dort hatte sich eine Wintersportlerin eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. Nach der Erstversorgung wurde die Patientin ins Tal gebracht. Dort übernahm der Rettungswagen, der seit 1. Januar in Benediktbeuern stationiert ist und brachte die Frau in die Klinik.
Einsatz beim Nachrodeln am Blomberg
Gegen 22.10 Uhr erfolgte die letzte Alarmierung des Tages, als gerade das Nachtrodeln am Blomberg lief. Nach der Versorgung ihrer äußerst schmerzhaften Kniescheibenluxation wurde die Rodlerin ins Tal gebracht und dem Landrettungsdienst zum Transport in die Klinik übergeben.
Die Einsätze zeigen, warum es für die Tölzer Bergwacht wichtig ist, auch eine Diensthütte auf dem Blomberg zu unterhalten. Die Hütte ist allerdings in die Jahre gekommen. Derzeit sammelt die Bergwacht Spenden für die Sanierung.
Ein einsatzreiches Wochenende hat auch die Bergwacht am Brauneck hinter sich gebracht. Auch dort gab es zahlreiche verletzte Wintersportler zu versorgen.