Ein Windrad und viele Feiern: Das passiert 2025 in Aying

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Der Landkreis will 2025 den Radweg nach Trautshofen bauen. © wjr

In Aying stehen neben Kindergartensanierung, neuem Radweg und diversen Jubiläen 2025 einige Dinge auf der Agenda.

Aying - Wenn Peter Wagner (CSU) in seinen Terminkalender für 2025 schaut, dann stellt der 39-jährige Bürgermeister fest: „In meiner Gemeinde Aying steht einiges an.“ Und nicht nur er freut sich, dass die kommenden zwölf Monate einige Ereignisse bereithalten. Bei denen, die die Gemeinde selbst in der Hand haben wird, müssen noch die Haushaltsberatungen abgewartet werden. „Im Rathaus haben wir bereits die erste Runde gemacht, um zu sehen, was alles an Maßnahmen und Investitionen angemeldet worden ist.“ Der Gemeinderat wird sich mit den Zahlen in den kommenden Monaten beschäftigen.

Sanierung des Kindergartens

Eines ist bereits sicher: Ein dickes Loch wird 2025 die Kreis㈠umlage ins Gemeindesäckel fressen. 5,2 Millionen Euro werden es wohl sein, die die Kommune an den Landkreis München abführen muss. Das und so manch anderes müsse erst einmal verkraftet werden, so Wagner. Er spricht von Hürden, die zum Meistern sein werden, die ihn aber nicht schrecken: „Ich bin und bleibe ein Optimist.“ Und wenn das Geld im Jahr 2025 für die kommunalen Aufgaben zur Verfügung steht, gilt es einiges zu bewältigen, etwa die Sanierungsarbeiten am Ayinger Kindergarten (wir berichteten).

Radweg wird ausgebaut

Und als Juniorpartner hat die Gemeinde auch innerhalb von Kleinhelfendorf noch Hausaufgaben zu erledigen, wenn der Landkreis den Radweg nach Trautshofen bauen wird. Und das sind nur zwei Positionen von denen, die noch zu beraten sein werden. Richtig freuen wird sich Wagner, wenn die Windräder im Hofoldinger Forst in Betrieb gehen. „Wir hoffen, dass wir im März das erste einschalten können“, so Wagner, der turnusgemäß 2025 Aufsichtsratsvorsitzender der Windenergie Hofoldinger Forst GmbH sein wird. Zuletzt wird das Ayinger Windrad ans Netz gehen.

Auch für den Ayinger Gemeinderat wird es einiges zu tun geben. Unter anderem müsse sich das Gremium Gedanken über eine Änderung der Stellplatzsatzung machen. Dieses Thema sei staatlich auferlegt worden, das werde die Kommunen reihum beschäftigen. Im Wartemodus sei die Gemeinde hinsichtlich eines Klimaschutzmanagers: „Wir haben immer noch keinen Bescheid.“ Dieser fehle auch bisher für den notwendigen Umbau an den Bahnhöfen, insbesondere in Großhelfendorf. Hier sei die Feststellung noch nicht erfolgt.

Der Kindergarten in Aying soll saniert werden.
Der Kindergarten in Aying soll saniert werden. © wjr

Bei den Jubiläen schaut es schon ganz anders aus, da gäbe es viel zu feiern. Wagner zählt als Beispiele 30 Jahre Kindergarten Dürrnhaar, 65 Jahre Blasmusik Helfendorf (2020 ist coronabedingt die 60-Jahr-Feier abgeblasen worden) und die 150-Jahr-Feier der Ayinger Feuerwehr auf. Vorgesehen ist zum dritten Mal das Nuancenfest und auch einen Tag der Vereine wird es wieder geben, dieses Mal am 10. Mai nachmittags in Aying. In Peiß ist das Aufstellen des Maibaums auf dem Programm und am 7. September wird in Kleinhelfendorf der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx erwartet, der die frisch renovierte Pfarr- und Wallfahrtskirche wieder einweihen soll. „Und das sind nur einige Termine neben all den anderen Jubiläen und Festivitäten.“

Ich bin und bleibe ein Optimist.

2025 werden auch Wahlen ein Thema sein. Und dabei denkt Wagner nicht nur an die vorgezogenen Bundestagswahlen. Zum Ende des Jahres hin werden sich auch die Parteien und Gruppierungen wieder formieren, um in Aufstellungsversammlungen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen im März 2026 zu bestimmen. Wagner weiß aus eigener Erfahrung: „Es wird wieder was zu tun sein, um die Listen voll zu bekommen.“ In einem Punkt möchte der Peißer seinen Hut schon in die Mitte geworfen wissen: „Sollte ich wieder nominiert werden, würde ich mich gerne 2026 erneut für das Bürgermeisteramt bewerben.“ Mit Blick auf die Weltpolitik hofft Peter Wagner, dass die Lage ruhig bleibe. In verschiedene Richtungen mag seine Frage deswegen zutreffend sein: „Wer weiß, was da noch alles kommt?“ In einem Jahr werden wir schlauer sein und vielleicht eine Antwort darauf parat haben.

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