Elektroauto ab 5900 Euro: So extrem günstig kommen Sie mit der neuen Förderung an diese drei Stromer

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Die neue E-Auto-Förderprämie soll Stromer erschwinglicher machen. Doch wie günstig kommt man damit wirklich an ein Elektroauto? Wir haben es für drei Günstig-Modelle ausgerechnet.

München – Die neue Elektroauto-Förderprämie soll in Deutschland den Absatz von Stromern ankurbeln und die Fahrzeuge auch für Menschen attraktiv machen, die nicht zu den Top-Verdienern gehören. Bis zu 6000 Euro Prämie für E-Autos sind theoretisch möglich. Ob und wie viel man als E-Auto-Käufer bekommt hängt allerdings vom Einkommen ab – und von der Anzahl der Kinder. Sämtliche Details zur neuen Förderprämie, die auch Plug-in-Hybride mit einschließt, erfahren Sie hier. Wir haben drei besonders günstige Beispiele rausgesucht.

Dacia Spring auf Automesse
Der Dacia Spring kostet mit voller Förderung in der Basis aktuell Käufer nur 5900 Euro. (Symbolbild) © Wolfgang Simlinger/Imago

Die vollen 6000 Euro Förderung gibt es nur, wenn ein Haushalt ein zu versteuerndes Einkommen von weniger als 45.000 Euro jährlich zur Verfügung hat und dazu zwei Kinder unter 18 Jahren darin leben. Bis 80.000 Euro erhält man 3000 Euro – ohne Kinder. Mit zwei Kindern 4000 Euro. Diese drei Förder-Beträge wollen wir in unseren drei Beispielen verrechnen. Hier sind drei extrem günstige Elektroautos:

1. Dacia Spring für 5900 Euro

Regulär startet der Listenpreis für einen Dacia Spring Essential electric 70 – die Basisversion des Stromers – bei 16.900 Euro. Allerdings hat der Hersteller aktuell ein besonderes Angebot: Dacia gewährt Privatkunden einen eigenen Elektrobonus in Höhe von 5000 Euro, was den Preis auf 11.900 Euro drückt – viel günstiger kann man in Deutschland nicht an ein fabrikneues E-Auto kommen. Auf der Website wird betont: „Der Elektrobonus von Dacia ist unabhängig von staatlichen Förderprogrammen.“ Heißt also: Man bekommt die staatliche Förderprämie zusätzlich. Das Angebot ist von Dacia bis Ende Februar 2026 begrenzt. Es könnte aber auch vorher enden: „Im Falle einer Ankündigung staatlicher Förderprogramme für elektrisch betriebene Fahrzeuge kann der Dacia Elektrobonus neu definiert werden“, heißt es im Kleingedruckten auf der Website. Mit vollen 6000 Euro Förderung bekäme man einen Basis-Spring also für 5900 Euro, bei 4000 Euro Bonus wären es 7900 Euro, bei 3000 Euro Prämie immerhin noch 8900 Euro.

Ob man allerdings tatsächlich einen Dacia Spring fahren möchte – auch wenn er extrem günstig ist – muss jeder für sich entscheiden. Die Reichweite des in China gebauten Stromers ist mit 220 Kilometern sehr überschaubar, genauso die Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. Vor allem Platz ist im Dacia Spring Mangelware. Und offensichtlich ist ein Nachfolger für den Spring schon in den Startlöchern.

2. Citroën ë-C3 für 7990 Euro

Ebenfalls zu den günstigsten E-Autos in Deutschland zählt der Citroën ë-C3. Er startet laut Website in der Basisversion You bei 19.900 Euro. Allerdings hat der Hersteller ebenfalls aktuell ein spezielles Angebot: Alle Kunden erhalten derzeit beim Kauf eines Stromers von Citroën die „eigene“ Förderprämie von 3000 Euro. Dadurch sinkt der Preis für den ë-C3 You mit 30 kWh Batterie und 83 kW (113 PS) auf 16.900 Euro. Allerdings hat der Hersteller aktuell – befristet bis 31.03.2026 – ein weiteres Spezial-Angebot: Citroën verdoppelt die Förderprämie. Das heißt: Wer die vollen 6000 Euro Förderprämie vom Staat erhält, bekommt vom Hersteller statt 3000 Euro gleich 6000 Euro Rabatt. In Summe also 12.000 Euro. Damit käme ein Basis-Citroën ë-C3 auf 7990 Euro. Bei 4000 Euro Förderung käme man auf 11.990 Euro, bei 3000 auf 13.990 Euro. Zumindest auf kurzen Strecken kann der Citroën ë-C3 eine Option sein.

3. Hyundai Inster für 17.900 Euro

Mit einem Basispreis von 23.900 Euro liegt der Hyundai Inster (hier geht‘s zum Fahrbericht) deutlich über den Günstig-Modellen von Citroën und Dacia. Betrachtet man allerdings das Gesamtangebot an billigen E-Autos in Deutschland, spielt auch der Inster ganz vorne mit. Außerdem kommt der Inster in der Basis auch mit einer deutlich größeren Batterie als die beiden Konkurrenten. Während es beim Dacia Spring gerade einmal rund 24 kWh sind und beim Citroën ë-C3 30 kWh, kommt der Inster immerhin auf 42 kWh. Im Falle der höchsten Förderung käme der Hyundai Inster somit auf 17.900 Euro. Bei 4000 Euro wären es noch 19.900 Euro, bei 3000 Euro 20.900 Euro.

Wichtig: Die Förderprämie gilt rückwirkend zum 1. Januar 2026. Beantragt werden kann sie frühestens ab Mai, wenn das entsprechende Online-Portal zur Verfügung steht. Um zu vermeiden, dass mit Förderprämie gekaufte E-Autos direkt mit Gewinn wieder verkauft werden, ist eine Haltedauer von drei Jahren vorgeschrieben.

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Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/verbraucher/auto-ab-5900-euro-so-guenstig-kommen-sie-mit-der-foerderung-an-diese-stromer-zr-94130789.html