Das Rimini in Offenbach ist Deutschlands „Restaurant des Jahres“. Die Inhaber stecken schon mitten in den Vorbereitungen für eine Zweigstelle – mitten in Frankfurt.
Offenbach/Frankfurt/Berlin - Seit wenigen Tagen darf sich die Pizzeria Rimini in Offenbach als Deutschlands „Restaurant des Jahres“ bezeichnen. Inhaber Lukas Franz und Erfan Mohebbi konnten mit ihrem Lokal an der Hafenallee den Wettbewerb von Uber Eats, einer Plattform für Essenslieferungen, in einer von vier Kategorien für sich entscheiden. Damit gewannen sie nicht nur den Titel sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro.
Offenbach gehört wie auch Mainz, Wiesbaden und Frankfurt zu den 20 größten Uber-Eats-Städten in Deutschland, wie das Unternehmen auf seiner Website schreibt. Schon im April konnten Nutzer der Plattform ihr Lieblingsrestaurant für den Wettbewerb vorschlagen. Uber Eats stellte anschließend eine Shortlist der zehn besten Restaurants pro Stadt zur Abstimmung bereit.
Im Juni und Juli konnten Nutzer dann für ihren lokalen Favoriten abstimmen und so die 20 regionalen Preisträger bestimmen. Die fünf Restaurants, die deutschlandweit die meisten Stimmen erhielten, kamen ins Finale. Vor einer Experten-Jury, zu der unter anderem Sternekoch Tim Raue und Schauspielerin und Kochbuchautorin und Schauspielerin Janina Uhse sowie Content-Creatorin „Lalaleluu“ gehören, mussten die Finalisten schließlich ihr Können unter Beweis stellen.
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„Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet so weit zu kommen und waren mega überrascht“, sagt Erfan Mohebbi im Gespräch mit IPPEN.MEDIA. Er und sein Geschäftspartner Lukas Franz seien dankbar für das Team und „für alle, die uns unterstützen“.
Das Rimini will mit der Atmosphäre und dem minimalistischen Design in seinem Restaurant nach eigenen Angaben an „eine längst vergessene Zeit erinnern“ und Sehnsuchtsgefühle nach dem Sommerurlaub im Italien der 70er bis 90er Jahre wecken.
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Das Rimini backt „echte neapolitanische“ Pizza in 90 Sekunden bei über 400 Grad in einem neapolitanischen Kuppelofen mit rotierender Steinplatte. Der Teig nach eigener Rezeptur ruht 48 bis 72 Stunden. Wurst kommt von italienischen und regionalen Metzgern, Käse direkt aus Norditalien und Gemüse vom Offenbacher Markt.
Die Inhaber blicken mittlerweile auf einige Jahre mit ihrem Restaurant zurück: 2019 haben sie sich „die ersten Gedanken über eine eigene Pizzeria gemacht“, schreiben sie auf ihrer Website.
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Und das Unternehmen soll nicht nur weiterlaufen, sondern auch größer werden. So planen die Inhaber eine zweite Filiale in Frankfurt – und zwar an einer „richtig, richtig schönen Ecke“, schwärmt Erfan Mohebbi. Der neue Standort ist ein Eckladen am Kaiserdom „und gar nicht leicht zu bekommen gewesen“, sagt er. Die Inhaber hoffen, ihr neues Geschäft noch in diesem Jahr eröffnen zu können. „Wir sind guter Dinge“, äußert sich Mohebbi über den Zeitplan.
Allerdings müssen die Frankfurter für neapolitanische Pizza von Rimini zunächst weiterhin nach Offenbach fahren. Denn das Frankfurter Standbein soll mit anderer Karte aufwarten. Das Konzept mit Self-Service, kleiner Karte und hoher Qualität bleibe zwar erhalten, nur werde es am Dom ausschließlich Pasta geben, verrät Mohebbi. (nok)
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