Chris war in über 140 Ländern: "Es gibt nur ein Land, in das ich jedes Jahr zurückkehre"

Chris D. Brown hat während seiner Zeit in der britischen Armee viele Regionen der Welt gesehen – und blieb auch danach leidenschaftlicher Vielreisender. Gegenüber „Business Insider“ sagt er, dass er inzwischen über 140 Länder besucht habe, doch nur ein Land ihn jedes Jahr aufs Neue fasziniert: Spanien.

Warum Spanien ihn jedes Jahr anzieht: Essen, Kultur und Erlebnisse

Wie er „Business Insider“ erzählt, beeindruckt ihn vor allem die kulinarische Vielfalt des Landes – von Pintxos im Baskenland bis zu seinen Lieblingsgerichten in Madrid und Sevilla. Auch Orte wie die Alhambra in Granada oder Museen in Madrid gehören für ihn zu den eindrucksvollsten historischen Schauplätzen Europas. Auf seinen Reisen entdeckt er immer wieder neue Details, etwa architektonische Besonderheiten oder lokale Erzählungen über historische Ereignisse.

Neben der Geschichte schätzt er die Atmosphäre spanischer Feste, berichtet er „Business Insider“. Die Feria del Caballo in Jerez oder Las Fallas in Valencia zählen für ihn zu den spektakulärsten Veranstaltungen des Landes. Besonders nachts, wenn Städte und Festplätze in farbiges Licht getaucht werden, empfindet er die Stimmung als einzigartig.

Die typisch spanischen Gildas – Pintxo-Spieße mit Oliven, Sardellen und Chilischoten
Die typisch spanischen Gildas – Pintxo-Spieße mit Oliven, Sardellen und Chilischoten. Getty Images

Was Spanien für Reisende besonders macht: Lebensgefühl, Feste und öffentlicher Verkehr

Auch der öffentliche Nahverkehr spielt für ihn eine große Rolle. Städte wie Madrid, Barcelona oder Valencia erlebt er als gut vernetzt, sauber und verlässlich – Fahrten seien günstig und unkompliziert. Dieses Gefühl von Zugänglichkeit erleichtere ihm jedes Jahr das Reisen innerhalb des Landes.

Sein persönliches Highlight bleibt jedoch Sevilla. Dort, sagt er, habe er so viele offene und freundliche Menschen getroffen wie sonst kaum irgendwo. Die Architektur, die Musik, die lebendige Street-Culture – all das führe dazu, dass er die Stadt jedes Jahr aufs Neue besuchen wolle. Für sein nächstes Spanien-Abenteuer plant er bereits den Besuch der Sagrada Familia, deren Fertigstellung er seit Jahren mit Spannung verfolgt.

Sevilla gilt mit seinen Plätzen, Palästen und warmen Sommernächten als eine der atmosphärischsten Städte Spaniens.
Sevilla gilt mit seinen Plätzen, Palästen und warmen Sommernächten als eine der atmosphärischsten Städte Spaniens. Getty Images

Wie Chris schwärmen auch viele Auswanderer von Spanien – besonders von Städten wie Sevilla, wo warme Sommernächte und ein entspanntes Lebensgefühl den Alltag prägen. Dass sich an die Hitze jedoch erst gewöhnt werden muss, zeigt ein Gespräch mit der Auswanderin Corinna Collmann, die seit drei Jahren an der Costa Blanca lebt.

Hitze-Tipps aus Spanien: Diese Gewohnheiten haben sich bewährt

  • Körperlich anstrengende Aufgaben werden früh morgens oder am Abend erledigt, während die Mittagszeit im Haus verbracht wird.
  • Geschlossene Jalousien, Durchzug und kleine, beschattete Fenster helfen, die Räume kühl zu halten.
  • Viele Restaurants öffnen erst spät – ein später Tagesrhythmus gehört in spanischen Sommern dazu.
  • Leichte Mahlzeiten und viel Wasser gehören im Hochsommer zum Alltag, während Frittiertes eher gemieden wird.
  • Ventilatoren und dünne Baumwoll-Laken erleichtern das Schlafen, selbst wenn die Temperaturen nachts kaum sinken.