Schlag gegen Kinderporno-Plattform - auch ein Tatverdächtiger in Landsberg

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Pädophilen-Plattform „Kidflix“ wurde abgeschaltet. Bei den Ermittlungen gegen Nutzer wurde auch die Wohnung eines Tatverdächtigen in Landsberg durchsucht. © Sven Hoppe/dpa

Bei den internationalen Ermittlungen gegen Betreiber und Nutzer der Darknet-Plattform „Kidflix“, auf der kinderpornografische Videos gestreamt werden konnten, wurde auch die Wohnung eines Landsberger Tatverdächtigen durchsucht. Die Plattform ist inzwischen abgeschaltet.

Landsberg – Im Rahmen der internationalen Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) und der Zentralstelle Cybercrime Bayern gegen die Darknet-Plattform „KidFlix“ wird auch ein Wohnobjekt in Landsberg durchsucht. Auf „KidFlix“ können Videos gestreamt werden, die teils schweren sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen.

Ermittlungen gegen Kinderporno-Plattform „KidFlix“: Tatverdächtiger in Landsberg

Auf Anfrage der Redaktion informiert das Polizeipräsidium Oberbayern Nord, dass die Kripo Fürstenfeldbruck am 10. März das Wohnobjekt eines 32-jährigen Tatverdächtigen in Landsberg durchsuchte. Es seien mehrere Datenträger sichergestellt worden, deren Auswertung aber noch laufe.

Ermittlungen liefen gegen die Betreiber und ca. 190.000 Nutzer der Plattform, so das BLKA. Bislang habe man 1.393 Tatverdächtige über die Bezahlwege per Kryptowährungen identifiziert. Auch missbrauchte Kinder konnten identifiziert und in Schutz genommen werden. Seit April 2022 seien rund 1.800.000 Nutzer zumindest zeitweise angemeldet gewesen. Die Plattform ist inzwischen abgeschaltet.

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