Kampf gegen Kinderpornografie: Kriminalpolizei durchsucht 14 Wohnungen im Landkreis Starnberg

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Kampf gegen Kinderpornografie: Polizei durchsucht Wohnungen im Kreis Starnberg – Beweismaterial gefunden

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Durch die Aktion wird deutlich aufgezeigt, dass sich Straftäter in der vermeintlichen Anonymität des Internets nicht verstecken können. © Marcus Brandt/dpa

Der Polizei ist im Oberland und im Kreis Starnberg ein Schlag gegen Kinderpornografie gelungen. Bei mehreren Wohnungsdurchsuchungen wurde umfassendes Beweismaterial sichergestellt.

Landkreis Starnberg / Starnberg – Im Laufe des heutigen Vormittags durchsuchten Polizeikräfte eine Vielzahl von Wohnungen mit dem Ziel, Beweismittel für jeweils voneinander unabhängige Strafverfahren wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie sowie des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu sichern. Darunter waren auch 14 Wohnungen aus dem Landkreis Starnberg.

Kampf gegen Kinderpornografie: Polizei durchsucht 14 Wohnungen im Landkreis Starnberg – insgesamt 28 Objekte im Oberland

An insgesamt 28 Objekten wurden Beamtinnen und Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei vorstellig. Hierbei konnten 24 Tatverdächtige im Alter zwischen 14 und 85 Jahren angetroffen werden. An dem Einsatz waren mehr als 75 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz.

Die Durchsuchungen fanden in Privatwohnungen in den Landkreisen Starnberg(14), Landsberg am Lech (10) sowie im Landkreis Fürstenfeldbruck (4) statt. Im Zuge der vollzogenen Gerichtsbeschlüsse, die auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaften Augsburg und München II sowie des Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornographie und sexuellem Missbrauch im Internet durchgeführt wurden, konnte umfangreiches Beweismaterial in Form von Smartphones, Computern (inklusive Laptops und Tablets) sowie sonstigen Speichermedien sichergestellt werden. Die Auswertung dieser Gegenstände dauert an.

Durch die Aktion wird deutlich aufgezeigt, dass sich Straftäter in der vermeintlichen Anonymität des Internets nicht verstecken können.

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