Eindringliche Romantik beim Landsberger Rathauskonzert

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Ein gern gesehener Gast: Die kroatische Pianistin Martina Filjak überzeugte am Samstag beim Rathauskonzert mit Werken von Händel, Bach, Schumann und Liszt. © Eckstein

Martina Filjak ist in Landsberg bekannt. Schon 2016 musizierte die kroatische Pianistin bei den Rathauskonzerten. Am Samstag war sie ein weiteres Mal im Historischen Rathaus zu hören – und überzeugte mit technischer Brillanz und Leidenschaft.

Landsberg - Im nahezu vollen Festsaal begann Filjak mit Händels ursprünglich für Cembalo komponierten Suite Nr 7, gefolgt von Bachs experimenteller, ungewohnt romantisch anmutender Chromatischer Fantasie und Fuge: ein mit zahlreichen Läufen gespicktes, technisch und interpretatorisch anspruchsvolles Werk, das in Bachs Gesamtwerk als einzigartig gilt.

Martina Filjak beim Landsberger Rathauskonzert: „humoristisches Wetterleuchhten“ mit Schumann

Romantik stand nach der Pause mit Robert Schumanns Faschingsschwank aus Wien von 1839 auf dem Programm – ein nach Schumann „romantisches Schaustück“ mit laut Premierenkritik „humoristischem Wetterleuchten“. Den Abend schloss Filjak mit Liszts „Réminiscences de Lucia di Lammermoor de Donizetti“, dessen dissonanter Anfang sich nach wenigen Takten in intensive Lebensfreude auflöst – die Filjak mit absoluter Leichtigkeit und virtuos interpretierte. Das wusste auch das Publikum zu schätzen, das begeistert applaudierte.

Rezensionen zu früheren Rathauskonzerten finden Sie hier und hier.

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