Endlich wieder dahoam: 40 000 feiern Rückkehr der BMW-Days nach Garmisch-Partenkirchen

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Aufgrund des Regens waren am Sonntag zwar keine spektakulären Sprünge drin, das tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Die Zuschauer jubelten trotzdem. © Katharina Brumbauer

Drei Tage lang feierten Motorradfahrer aus aller Welt am Hausberg wieder ein Biker-Fest. Die Rückkehr der BMW-Days nach Garmisch-Partenkirchen wurde ein voller Erfolg. Laut Veranstalter kamen am Wochenende insgesamt rund 40 000 Besucher. Einige trotzten am Sonntag dem Wetter.

Garmisch-Partenkirchen - Ihre Augen leuchten. Sie strahlt. Und sie spricht, während es im Hintergrund nur so brummt und knattert, das aus, was alle an diesem Wochenende Besucher, Motorradfahrer und Veranstalter denken: „Die BMW-Days gehören einfach hier her.“ Angelika Weißenberger aus der Nähe von Würzburg ist eingefleischter Fan des traditionsreichen Biker-Treffs. Von 2003 bis 2019 reiste sie jedes Jahr nach Garmisch-Partenkirchen, um dabei zu sein. Auch nach Berlin fuhr sie, wo die BMW-Motorrad-Days in den vergangenen Jahren stattfanden. „Aber das war einfach nicht dasselbe“, betont sie. Zu dieser Erkenntnis kam auch Veranstalter BMW und brachte die Veranstaltung zurück nach Garmisch-Partenkirchen. Für die Organisatoren zunächst ein Schritt ins Ungewisse: Gelingt das große „Coming Hoam“, wie es in einem Werbe-Slogan hieß? Die Antwort lautet: ja.

Spektakuläre Stunts bekommen die Zuschauer bei den BMW-Motorrad-Days am Hausberg-Parkplatz zu sehen.
Spektakuläre Stunts bekommen die Zuschauer bei den BMW-Motorrad-Days am Hausberg-Parkplatz zu sehen. © FOTOPRESS THOMAS SEHR
Sorgen beim Publikum für gute Stimmung: die Stuntrider Chris Lietsch (l.) und Dirk Manderbach.
Sorgen beim Publikum für gute Stimmung: die Stuntrider Chris Lietsch (l.) und Dirk Manderbach. © FOTOPRESS THOMAS SEHR

Rund 40 000 Zuschauer strömten laut Veranstalter von Freitag bis Sonntag zum Festival-Gelände am Hausberg. Aus aller Welt reisten die Biker an. Das Publikum genoss tagsüber die Stunt-Shows mit spektakulären Sprüngen, stöberte durch die Ausstellung und die Shops. Ließ sich über das brandneue Fernreise-Motorrad von BMW informieren. Der Konzern wählte extra die BMW-Days aus, um die Maschine vorzustellen. Einige Besucher fanden offenbar Gefallen am Bike, das ab 22 000 Euro zu haben ist.

Da ist das edle Teil: Extra bei den BMW-Days präsentiert der Konzern seine neue Fernreise-Maschine,
die R 1300 GS Adventure.
Da ist das edle Teil: Extra bei den BMW-Days präsentiert der Konzern seine neue Fernreise-Maschine, die R 1300 GS Adventure. © FOTOPRESS THOMAS SEHR

„Es war eine wunderbare Veranstaltung“: Motorradfans wird bei Rückkehr der BMW-Days viel geboten

Abends dann gingen in den Zelten die Partys ab. Es wurde drei Tage lang viel gefeiert. Das hörte man auch an der Stimme von BMW-Pressesprecher Timo Diehl-Thiele, der am Sonntagmittag schon recht heiser klang. „Es war eine wunderbare Veranstaltung“, bilanziert er. „Wir sind sehr zufrieden.“

Reger Andrang herrscht am Samstag auf dem Festivalgelände.
Dort wird viel für Motorradfans geboten.
Reger Andrang herrscht am Samstag auf dem Festivalgelände. Dort wird viel für Motorradfans geboten. © FOTOPRESS THOMAS SEHR

Die Stimmung blieb das ganze Wochenende über ausgelassen und friedlich. Das betont Diehl-Thiele. Und das bestätigt die Polizei. „Es gab keine großen Vorkommnisse“, erklärt Einsatzleiter Manfred Maier von der Inspektion Garmisch-Partenkirchen. „Das Klientel ist wirklich angenehm“, betont er. Diehl-Thiele berichtet davon, dass am Samstag der eine oder andere Probleme mit der Hitze hatte. Ansonsten kam es auch ihm zufolge aber zu keinen Vorkommnissen.

Das Bier und die Schmankerl lassen sich auch diese Besucher aus
Italien schmecken.
Das Bier und die Schmankerl lassen sich auch diese Besucher aus Italien schmecken. © FOTOPRESS THOMAS SEHR

Während es am Samstag noch recht heiß war, geriet der Sonntag hingegen kühl und nass. Das sind die Biker aber gewohnt. Bei den BMW-Days sei fast immer ein regnerischer Tag dabei gewesen, erinnert sich Stammgast Weißenberger. Auch die Veranstalter nahmen's locker. Den Gottesdienst und den Frühschoppen mussten sie zwar ins Zelt verlegen. Außerdem herrschte deutlich weniger Andrang auf dem Gelände als noch die beiden Tage zuvor. Bei den Stunt-Shows konnten die Biker aufgrund der Nässe ihre spektakulären Sprünge nicht mehr zeigen. Die Zuschauer, die kamen, jubelten aber trotzdem. Das Publikum ließ sich vom Wetter den Spaß nicht verderben. „Dafür hat man ja einen Schirm“, meint Weißenberger lachend.

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