Allershausen blickt erstmals entspannt auf das neue Kita-Jahr

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In Allershausen blickt der Bürgermeister entspannt dem neuen Kita-Jahr entgegen. Jedes Kind hat einen Platz. Man kann sogar Krippenplätze an Auswärtige vergeben. © Oliver Berg

Seit 2020 ist Martin Vaas Bürgermeister in Allershausen. Das Jahr 2025 ist das erste Jahr, so berichtet er, in dem es keinen Stress mit zu wenig Kita-Plätzen gibt. Zum ersten Mal kann der Rathauschef „entspannt“ auf das neue Kindergartenjahr blicken.

Allershausen – Während in vielen anderen Kommunen die Not mehr oder weniger groß ist, vielerorts vielleicht sogar genügend Krippen- und Kindergartenplätze vorhanden wären, es aber am Personal mangelt, sieht das in Allershausen ganz anders aus, wie eine Nachfrage des Freisinger Tagblatts ergab.

Zehn freie Krippenplätze

Nach Eröffnung des neuen Kinderhauses „Amperspatzen“ an der Jobsterstraße, wo in fünf Gruppen Kinder im Alter zwischen einem Jahr und Schuleintritt aufgenommen werden können, hat sich die Lage entspannt. So habe man, wie Vaas berichtet, allein in der Kinderkrippe „Fridoline“ zehn Krippenplätze frei, die man – ebenso wie die Gemeinde Attenkirchen – bei den umliegenden Kommunen und auch der Stadt Freising zur Belegung angeboten habe. Und auch bei der Zahl der Kindergartenplätze habe man „einen kleinen Puffer“, wie es Vaas ausdrückt. Diese Plätze halte man allerdings für den eigenen Bedarf vor, denn erfahrungsgemäß würden im Lauf eines Jahres neue Familie nach Allershausen ziehen, die dann dringend und auf die Schnelle einen Kindergartenplatz benötigten.

Nun ist die Anzahl der vorhandenen Plätze auch in anderen Kommunen meist nicht das Problem, sondern das fehlende Personal. Anders in Allershausen: „Wir sind mit unserem Personal bestens besetzt“, fasst der Bürgermeister die erfreuliche Situation zusammen. Mit ein Grund dürfte das neue Konzept im Kinderhaus „Amperspatzen“ sein, das altersgemischte Betreuung, Integration und vielseitige Fördermöglichkeiten gleichermaßen fördert, das für Kinder mit besonderem Förderbedarf Ergotherapie ebenso anbietet wie Sprachbildung.

Kinderhaus-Konzept kommt gut an

Derzeit sind beispielsweise zwei altersgemischte Gruppen mit Kindern zwischen ein und sechs Jahren und drei Gruppen als reine Kindergartengruppen in dem neuen, modernen und lichtdurchfluteten Kinderhaus in der Jobsterstraße untergebracht. Die Altersmischung, so der pädagogische Ansatz, stärke durch Rücksichtnahme und Unterstützung die Sozialkompetenzen der Älteren, während die Kleineren von den Größeren profitierten. Wohl auch deshalb habe man zahlreiche und gute Bewerbungen gehabt, so Vaas.

Und außerdem genießen die Einrichtungen in Allershausen offenbar alle einen guten Ruf.    

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