Explosion erschüttert Coburg: Dachstuhl eines Wohnhauses in Vollbrand

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Ein Dachstuhlbrand erschüttert Coburg. Ein Bewohner wurde schwer verletzt. Die Suche nach der Ursache läuft auf Hochtouren. © NEWS5 / N5 DESK

Großeinsatz in Cortendorf: Ein Brand zerstört den Dachstuhl eines Wohnhauses. Wie konnte es dazu kommen? Ermittlungen sind im Gange.

Coburg – Am Sonntagmorgen, 29. Juni, brach im Coburger Stadtteil Cortendorf ein Feuer im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses aus. Dabei erlitt ein Bewohner schwere Verletzungen. Darüber berichtete das Polizeipräsidium Oberfranken in einer Pressemitteilung. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Dachstuhl eines Wohnhauses steht in Vollbrand – Feuerwehr rückt an

Gegen 8.30 Uhr bemerkten Anwohner dichten Rauch, der aus dem Dach eines Wohngebäudes in der Schemannstraße aufstieg, und alarmierten sofort die Feuerwehr. Laut news5.de war hier gar die Rede von einer Explosion. „Binnen kürzester Zeit stand der gesamte Dachstuhl in Vollbrand“, schreibt die Polizei weiter.

Ein Großaufgebot umliegender Feuerwehren rückte aus und verhinderte durch schnelles und koordiniertes Eingreifen, dass das Feuer auf benachbarte Gebäude übergriff. Die Löscharbeiten dauerten zum Zeitpunkt der Meldung um 10.15 Uhr noch an, sollten jedoch inzwischen abgeschlossen sein.

Ein Bewohner des Hauses erlitt schwere Brandverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik nach Sachsen-Anhalt gebracht. Die anderen Bewohner konnten das Haus noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig und unverletzt verlassen.

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Große Zerstörung durch Brand – Haus aktuell nicht mehr bewohnbar

Der Dachstuhl des Hauses wurde vollständig zerstört. Auch die übrigen Bereiche des Gebäudes sind aufgrund von Rauch- und Löschwasserschäden derzeit nicht bewohnbar. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag beziffert.

Neben der Polizei Coburg waren zahlreiche Feuerwehrleute, der Rettungsdienst sowie das Technische Hilfswerk im Einsatz. Die Stadt Coburg sorgt nun für eine vorübergehende Unterbringung der betroffenen Bewohner.

Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 09561/645-0 zu melden. (fhz)

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