„Wie Cristiano Ronaldo“: Weltmeister rät Thomas Müller zu überraschendem Transfer-Ziel

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Thomas Müller steht vor einer ungewissen Zukunft. Ein Weltmeister hat einen überraschenden Rat für die Vereinsikone des FC Bayern.

München – Die Zukunft von Thomas Müller steht in den Sternen. Der 35-Jährige wird beim FC Bayern keinen neuen Vertrag erhalten und muss sich ab Sommer neu orientieren. Die entscheidende Frage ist, ob Müller auf seine alten Tage zum ersten Mal in seiner Karriere zu einem anderen Klub wechselt oder die Fußballschuhe komplett an den Nagel hängt und eine Rolle im Verein übernimmt. Ein Weltmeister von 1990 hat einen ungewöhnlichen Vorschlag für Müller und zieht Parallelen zu seiner eigenen Situation vor dem Karriereende.

Weltmeister Guido Buchwald empfiehlt Thomas Müller einen Abschied von Bayern

Unabhängig von seiner Entscheidung – ob Wechsel oder Rücktritt – Thomas Müller und der FC Bayern werden für immer eng miteinander verbunden bleiben. Guido Buchwald, einer der Helden des dritten deutschen WM-Titels 1990, ist davon fest überzeugt. Im Wettbasis.com Podcast „Wir können nur Fußball“ äußert sich der ehemalige Stuttgarter ausführlich zu Müllers Zukunft.

„Also der Thomas wird immer mit Bayern München in Verbindung gebracht. Er ist Mr. Bayern, muss man einfach so sagen. Er ist eine der ganz, ganz großen Legenden von Bayern. Und deshalb würde ich ihm eigentlich nur raten, wenn ich ihm was raten dürfte, irgendwo vielleicht noch mal ein neues Engagement anzunehmen“, erklärte Buchwald und hat auch gleich einige konkrete Vorschläge für Müller parat.

Wechsel oder Karriereende: Wohin führt der Weg von Thomas Müller?
Wechsel oder Karriereende: Wohin führt der Weg von Thomas Müller? © Marco Steinbrenner/DeFodi Images/Imago

Weltmeister überrascht mit ungewöhnlichem Wechselvorschlag: „Oder was ganz Exotisches“

„Amerika oder vielleicht sogar auch Saudi-Arabien oder was ganz Exotisches zu machen. Weil in Europa, oder in Deutschland sowieso – erstmal in Deutschland, würde ich sagen – auf gar keinen Fall. Das kann gar nicht funktionieren. Er müsste, wenn dann irgendwo ins Ausland gehen“, so Buchwald, der selbst nach über einem Jahrzehnt beim VfB Stuttgart 1994 nach Japan zu den Urawa Red Diamonds wechselte, bevor er 1999 seine Karriere beim Karlsruher SC beendete.

Amerika wäre vielleicht ein tolles Thema. Oder dann auch so wie Cristiano Ronaldo vielleicht, doch nochmal in diese Länder zu gehen, wo der Fußball im Aufbau ist. Ich war damals auch in Japan, als der Fußball aufgebaut wurde in Japan“, sagte der 64-jährige Berliner. „Das kann man vielleicht nicht eins zu eins vergleichen, aber da war der Profifußball auch erst in den Kinderschuhen.“ Ob Müller von dieser Idee begeistert ist, bleibt abzuwarten. Der gebürtige Bayer betreibt mit seiner Frau Lisa einen Reiterhof mit Pferdezucht in Otterfing.

Karriereende oder Wechsel? Thomas Müller zögert mit seiner Entscheidung

Buchwald ist überzeugt, dass Müller „überall auf der Welt, wo der Fußball geliebt wird, wo man aber noch nicht diese große Leistungsfähigkeit hat wie in Europa, unheimlich viel helfen“ könne. „In den Ländern oder in dem Verein, in dem er spielt, die Professionalität reinzubringen. Wenn er da Lust und Freude hätte, wäre er auch ein sehr, sehr guter Botschafter für Deutschland, muss man mal einfach so sagen.“ Währenddessen eröffnet Uli Hoeneß Thomas Müller eine Rückkehr zum FC Bayern – zuvor schickt er ihn aber auf Weltreise.

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Müller selbst hat kürzlich betont, dass er sich momentan voll auf das Tagesgeschäft konzentrieren möchte und noch keine Gedanken über seine Zeit nach dem FC Bayern macht. Nach dem Topspiel gegen Dortmund scherzte Bayern-Legende Müller über einen möglichen Wechsel zum BVB. (ck)

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