Silvester im Ticker: Explosion erschüttert Wohnhaus – Verdacht auf Pyrowerkstatt in Wohnung

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Schon vor Neujahr wird eine Jugendliche durch einen illegalen Böller schwer verletzt. Alle Nachrichten im News-Ticker.

Update vom 31. Dezember, 14.15 Uhr: In der Nacht zu Dienstag ereignete sich in einem Bochumer Mehrfamilienhaus eine Explosion. Zeitgleich erlitt eine 70-jährige Bewohnerin einer benachbarten Wohnung einen medizinischen Notfall, der eine Reanimation erforderlich machte. Die Frau verstarb trotz umgehender medizinischer Versorgung später in einem Krankenhaus

.Ob zwischen der Explosion und dem Tod der Seniorin ein ursächlicher Zusammenhang besteht, wird derzeit von der Polizei untersucht. Das gesamte Wohngebäude musste geräumt werden und bleibt bis zu einer baustatischen Überprüfung durch das Technische Hilfswerk unbewohnbar. Drei Bewohner erhielten eine Notunterkunft über das städtische Sozialamt. Die Untersuchungen zur Ursache der Explosion sind noch nicht abgeschlossen.

Die 48-jährige Mieterin der betroffenen Wohnung und ein 46-jähriger Besucher blieben körperlich unversehrt, wurden jedoch vorläufig von der Polizei in Gewahrsam genommen. Nach Ermittlerangaben wird der Verdacht der illegalen Produktion von Feuerwerkskörpern geprüft. Die Analytische Task-Force der Dortmunder Feuerwehr sicherte bei der Durchsuchung verschiedene Substanzen, die sich zur Herstellung pyrotechnischer Erzeugnisse eignen, so berichtet bild.de.

Update vom 31. Dezember, 13.30 Uhr: Schon vor Silvester verletzte sich eine 16-Jährige in Leipzig beim Versuch einen illegalen Böller zu zünden schwer. Die Jugendliche sprengte sich den kleinen Finger und Teile des Ringfingers weg, berichtet die Polizei. Das Unglück ereignete sich demnach am Dienstagnachmittag (30. Dezember). Nachdem das „nicht zugelassene pyrotechnische Erzeugnis“ beim ersten Versuch nicht in die Luft ging, habe die 16-Jährige einen zweiten Versuch unternommen.

22-Jähriger zündet Feuerwerk vom Balkon – Fassade brennt

Update vom 31. Dezember, 12:15 Uhr: Durch einen Feuerwerkskörper geriet am Dienstag (30. Dezember) in Reutlingen (Baden-Württemberg) eine Hausfassade in Brand. Ein 22-Jähriger hatte auf dem Balkon den Feuerwerkskörper kurz vor 22 Uhr entzündet. Die Polizei schätzt den Schaden auf 15.000 Euro.

Silvester 2026 in Deutschland – 4.300 Einsatzkräfte der Polizei sorgen in Berlin für Sicherheit

Erstmeldung vom 31. Dezember 2025

München – Zum Jahreswechsel 2025/2026 bereiten sich Polizei, Feuerwehr und Notärzte vor. Traditionell jedoch werden um Mitternacht überwiegend Millionen Menschen in Deutschland friedlich feiern. Feuerwerke in vielen Städten den Himmel erleuchten. Vergangenes Jahr überschatteten Angriffe auf Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr in Berlin, München und Hamburg die ausgelassene Partystimmung. Durch Pyrotechnik gab es fünf Todesopfer und Schwerverletzte.

Allein in Berlin sollen 4.300 Polizisten für Sicherheit sorgen, das sind 3.300 mehr als in normalen Nächten. Die Feuerwehr bietet 1.600 Einsatzkräfte auf, dreimal so viel wie sonst. In Nordrhein-Westfalen sollen 7.600 Polizisten im Einsatz sein – 200 mehr als im Vorjahr. Politiker und Verbände riefen zu einem friedlichen Jahreswechsel auf. Silvester sei „kein Freibrief für Gewalt und Zerstörungswut“, warnte zum Beispiel NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Montag. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Einsätze zu Silvester seien „sehr gefährlich und teilweise unvorhersehbar“. (Quelle: dpa, Polizei) (ml)

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