„Keinen Bock mehr“: Ricarda Lang zeigt ihren Kritikern den Mittelfinger

Ricarda Lang, die für FOCUS online eine regelmäßige Kolumne schreibt, ist in den sozialen Medien einer Menge Kritik ausgesetzt, oftmals geht es auch unter die Gürtellinie. Doch die Politikerin hat genug. Mit einem eindrucksvollen Statement richtet sie sich jetzt an ihre rund 232.000 Follower.

Ricarda Lang macht auf Hass im Netz aufmerksam

„Hasskommentare werden auch nicht gerade kreativer“, schreibt Lang auf ihrem Instagram-Profil, „aber dafür lauter und mehr.“ Die Politikerin postet dazu ein Bild, auf dem sie mit breitem Grinsen in die Kamera lacht. Ricarda Lang, die sich in den letzten zehn Jahren ordentlich verändert hat, trägt ein schlichtes Outfit, roten Lippenstift – und streckt ihren Mittelfinger direkt in die Kamera.

Doch da ist noch etwas. Sie hat in dem Foto einige Hasskommentare aus ihrem Profil hinzugefügt. Kommentare, die absolut unter die Gürtellinie zielen: „Bei dir Hängebauchschwein“ oder „Da kann man nur hoffen, dass es sich nicht reproduzieren darf“. Sowas würde dafür sorgen, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr in den sozialen Medien zeigen würden, so Lang weiter.

Die Politikerin teilt noch drei weiteren Fotos, auf denen sie ebenfalls weitere Hasskommentare veröffentlicht. Sie gibt sich kämpferisch: „Doch darauf habe ich keinen Bock mehr. Denn das Netz gehört uns allen.“

Ricarda Lang teilt immer wieder private Einblicke in den sozialen Medien.
Ricarda Lang teilt immer wieder private Einblicke in den sozialen Medien. IMAGO / Nico Herbertz

Ricarda Lang ist gerne in den sozialen Medien vertreten

Ricarda Lang führt ein Leben in der Öffentlichkeit. Abseits der politischen Bühne gibt sie auch in den sozialen Medien immer wieder private Einblicke. Seien es Fotos mit ihrem Ehemann, lustige Videos mit ernstem Kern oder etwa optische Veränderungen. So begeisterte Ricarda Lang erst kürzlich mit einer drastischen Typveränderung.

Mit dem Hass im Netz kann Lang mittlerweile umgehen. In einem Podcast sagte sie im September: „Irgendwann habe ich verstanden, da geht es gar nicht wirklich um mich. Weder um die Person Ricarda, die kennen mich ja überhaupt nicht, noch eigentlich real um das, was ich gesagt oder gefordert habe. Sondern ich bin eine Projektionsfläche.“