Horror-Unfall beim Gassigehen: 66-Jähriger wird von Zug erfasst und stirbt – auch sein Hund ist tot

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Von diesem Güterzug wurde der Mann erfasst. © Hans-Helmut Herold

Bei seiner morgendlichen Gassirunde wurde ein 66-Jähriger aus Hohenfurch von einem Zug erfasst. Der Mann war sofort tot. Auch einer seiner Hunde überlebte den tragischen Unfall nicht.

Hohenfurch – Das neue Jahr startete in Hohenfurch mit einem riesigen Schock: Am Freitagmorgen gegen 8 Uhr ist dort ein schrecklicher Unfall passiert, den ein 66-Jähriger nicht überlebte.

66-Jähriger geht die Gassirunde regelmäßig

Der Mann ging mit seinen drei Hunden eine Gassirunde. So wie jeden Morgen, ist aus dem Dorf zu hören – manchmal hat ihn dabei auch seine Frau begleitet. Doch an diesem Tag sollte nichts wie immer sein.

Zahlreiche Feuerwehrler waren im Einsatz.
Feuerwehrler aus Hohenfurch, Schwabniederhofen und Schongau waren im Einsatz. © Hans-Helmut Herold

Der Hohenfurcher war im Westen des Orts unterwegs, in der Nähe des Gleises der Güterbahnstrecke zwischen Landsberg und Schongau. Als der 66-Jährige sich gerade auf einem unbeschrankten Bahnübergang befand, rauschte ein Güterzug an und erfasste den Hohenfurcher. Der Mann hatte keine Chance und war sofort tot.

Ein Hund stirbt, ein anderer wird verletzt

Auch einer seiner Hunde überlebte den Unfall nicht. Ein anderer Hund wurde leicht verletzt – um ihn kümmerte sich die Tierrettung. Völlig verschreckt, lief der dritte Hund davon. Ein Polizeihundeführer konnte das unverletzte Tier zum Glück finden.

Um die Ermittlung der genauen Unfallumstände kümmert sich aktuell die Kripo Weilheim. Der Lokführer, der den Güterzug steuerte, wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut – genauso wie die Angehörigen des 66-Jährigen.

Ehefrau kam an Unfallstelle gelaufen

Bei dem Unfall im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohenfurch, Schwabniederhofen und Schongau. Auch Kreisbrandinspektor Uwe Wieland war vor Ort. Er berichtet von einem „heftigen Einsatz“ – insbesondere für einige Feuerwehrler aus Hohenfurch, die den Mann persönlich kannten. Man habe versucht, diejenigen so gut wie möglich vom Geschehen wegzuhalten.

Wieland erzählt, dass auch die Ehefrau des 66-Jährigen an die Unfallstelle gelaufen kam. „Für sie war das natürlich ein dramatisches Erlebnis“, so der Kreisbrandinspektor: „Wir waren aber darauf vorbereitet, dass sie kommt.“ So konnte die schockierte Frau gleich fachmännisch betreut werden.