Erneut mussten sich die Mitglieder des Bauausschusses mit dem Bebauungsplan „Sondergebiet Freizeitanlage Oedberg“ befassen. Die geforderten Ausgleichsmaßnahmen bleiben weiter ein Thema, denn sie sind noch nicht ausgeführt.
Gmund - Erneut mussten sich die Mitglieder des Bauausschusses mit dem Bebauungsplan „Sondergebiet Freizeitanlage Oedberg“ befassen. Dieser beschäftigt Gremien und Verwaltung sowie Behörden und Ämter schon länger und muss zum zweiten Mal geändert werden, weil etliche, bereits durchgeführte Maßnahmen auf dem Gelände dem bisherigen Bebauungsplan widersprechen und nachträglich legalisiert werden müssen.
Bebauungsplan Oedberg: Weitere Gespräche nötig
Die zuletzt geforderten Ausgleichsmaßnahmen waren auch diesmal Thema. Unter anderem auf einer Fläche zwischen der Staatsstraße und dem Freizeitgelände sollen Bäume angepflanzt werden, was bisher noch nicht erfolgt ist (wir berichteten). Laut Bauamtsleiterin Christine Wild hätten inzwischen das Landratsamt und das Wasserwirtschaftsamt der Plan-Änderung zugestimmt. Kritisch habe sich die Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal (SGT) geäußert Sie moniert, dass die Oedberg GmbH Genehmigungsauflagen mehrfach nicht eingehalten habe, sei es durch bauliche Abweichungen oder durch mangelnde Ausgleichsmaßnahmen.. Zudem merkt die SGT an, dass die Freizeitanlage im Wasser- und Landschaftsschutzgebiet und in einem hochwertigen Landschaftsverbund liege. Jede weitere Expansion solle mit besonderer Sorgfalt betrachtet werden, fordert die SGT.
Bebauungsplan Oedberg: Änderungsverfahren noch nicht abgeschlossen
Was die Ausgleichsmaßnahme betrifft, so erklärt Wild im Nachgang zur Sitzung: „Die geplante Anpflanzung ist im Einzugsgebiet des Wasserversorgungsverein Gmund vorgesehen. Nun müssen noch Gespräche mit allen Beteiligten geführt werden, wo genau was gepflanzt werden soll.“ Weil noch nicht alles unter Dach und Fach ist, konnte das Änderungsverfahren noch nicht abgeschlossen werden.