Im Kreis Biberach entgleist ein Personenzug. Es gibt Tote und Verletzte. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch nicht klar.
Biberach – Im Südosten Baden-Württembergs ist ein Personenzug entgleist. Es gab mehrere Verletzte. Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei Stuttgart. Auch Tote wurden gemeldet. Was bisher bekannt ist – und was nicht.
Was wir wissen:
- Ort des Unglücks: Ein Personenzug ist im Kreis Biberach in Oberschwaben in Baden-Württemberg entgleist. Der Unfall ereignete sich nahe Riedlingen.
Zug in Baden-Württemberg entgleist: Mehrere Tote - wohl viele Verletzte
- Zeitpunkt: Mindestens zwei Waggons eines Regionalexpresses seien gegen 18.10 Uhr bei Riedlingen entgleist.
- In dem entgleisten Zug im Südosten Baden-Württembergs sind nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei rund 100 Menschen gewesen. Bisher gehe man von mindestens drei Verletzten aus, sagte ein Sprecher.
- Verletzte: Nach Angaben der Leitstelle Reutlingen liegt ein sogenannter „Massenanfall von Verletzten“ vor. Dies deutet auf eine größere Zahl von Verletzten hin - eine genaue Zahl liegt noch nicht vor. Die Bundespolizei Stuttgart bestätigte, dass es mehrere Verletzte gebe.
- Tote: Drei Menschen sind ums Leben gekommen. Das sagte ein Polizeisprecher am Unfallort.
- Lage vor Ort: Auf ersten Fotos sind mehrere entgleiste Waggons eines gelb-weißen Personenzugs zu sehen, die seitlich in einem bewaldeten Streckenabschnitt liegen. Zu sehen sind umgestürzte Bäume. Die Bahnstrecke ist gesperrt.
- Beteiligte Stellen: Bundespolizei Stuttgart ist im Einsatz. Rettungsdienste und Feuerwehr sind laut Medienberichten vor Ort.
Zugunglück in Baden-Württemberg: Noch viele Unbekannte
Was wir nicht wissen:
- Ursache: Noch unklar ist die genaue Ursache des Unglücks. Ermittler untersuchen, ob ein Erdrutsch infolge starker Regenfälle der Auslöser gewesen sein könnte.
- Zahl und Zustand der Verletzten: Die genaue Zahl der Verletzten ist bislang nicht bestätigt. Auch über den Schweregrad der Verletzungen liegen noch keine Informationen vor.
- Folgen für den Bahnverkehr: Es gibt noch keine dauerhaften Angaben zu Auswirkungen auf den regionalen Bahnverkehr. (dpa)
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