In Baden-Württemberg ist ein Zug mit rund 100 Passagieren entgleist. Die Polizei berichtet von drei Toten und mehreren Verletzten.
Das Wichtigste in
dieser Nachricht
- Polizei berichtet von drei Toten und mehreren Schwerverletzten – Ermittlungen zur Unfallursache laufen
- Zugunglück mit 100 Passagieren in Baden-Württemberg – Regionalbahn entgleist
- Leitstelle meldet „Massenanfall von Verletzten“ – Einsatzkräfte mit Großaufgebot vor Ort
Update vom 27. Juli, 22.10 Uhr: Nach dem Zugunglück im Südosten Baden-Württembergs prüfen die Ermittlungsbehörden derzeit, ob ein Erdrutsch das Unglück mit mindestens drei Todesopfern ausgelöst haben könnte. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) erklärte vor Ort: „Es hat hier starke Regenfälle gegeben, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch der Starkregen und ein damit verbundener Erdrutsch-Unfall ursächlich gewesen ist.“ Dieser mögliche Zusammenhang wird nun im Rahmen der laufenden Ermittlungen genauer untersucht.
Update 27. Juli, 21.45 Uhr: Innenminister Thomas Strobl (CDU) befindet sich laut Bild seit 20.45 Uhr am Unfallort. Er erklärte: „Derzeit müssen wir drei Tote beklagen. Dazu mehrere Dutzend Verletzte, darunter mehrere Schwerverletzte. Es sind alle Passagiere aus den Waggons in Sicherheit gebracht. Aber jetzt müssen Waggons angehoben werden, um sicherzustellen, dass niemand unter dem Zug liegt.“
Die Polizei hat derweil eine Sammelstelle im Bürgerzentrum Daugendorf für Angehörige von potenziellen Opfern eingerichtet. Die Adresse lautet Adresse Haldenrain 3 in Riedlingen. Unter der Nummer 0731 188 1122 wurde zudem ein Hinweistelefon geschaltet.
Polizei berichtet von drei Toten und mehreren Schwerverletzten
Update 27. Juli, 21.30 Uhr: Die AFP berichtet derweil von mindestens vier Toten und mehreren Schwerverletzten. Gegenüber IPPEN.MEDIA bestätigte eine Sprecherin der Polizei Ulm bislang drei Todesfälle und weitere Schwerverletzte. Die Bundespolizei und das Polizeipräsidium Ulm haben einen gemeinsamen Führungsstab einberufen. Bis auf Weiteres bleibt die Zugstrecke und die anliegende K7345 für den Verkehr gesperrt.
Update 27. Juli, 21.18 Uhr: Mittlerweile hat ein Polizeisprecher am Unfallort bestätigt, dass drei Menschen bei dem Zugunglück ums Leben gekommen sind.
Update 27. Juli, 20.40 Uhr: Gegenüber AFP konnte ein Sprecher der Bundespolizei in Stuttgart bislang keine Angaben zu möglichen Todesopfern machen. Die Ermittlungen zur Unfallursache seien im Gang, erklärte er.
Update vom 27. Juli, 20.30 Uhr: Auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA erklärte eine Sprecherin der Polizei in Ulm: „Es kam zu einem Zugunglück zwischen Riedlingen und Munderkingen. Hierbei entgleiste ein Zug. Beim Unglück gab es mehrere Verletzte. Aktuell sind Rettungskräfte im Einsatz. Zur Ursache der Entgleisung liegen bislang keine Erkenntnisse vor.“
Zugunglück mit 100 Passagieren in Baden-Württemberg
Update vom 27. Juli, 20.18 Uhr: Laut Bundespolizei wurden mindestens drei Menschen verletzt. Über die Schwere der Verletzungen wurde bislang noch nichts bekannt, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Etwa 100 Fahrgäste waren demzufolge an Bord. Die Ursache des Unfalls wird noch ermittelt.
Update vom 27. Juli, 20.08 Uhr: Auch die Deutsche Bahn meldet die Streckensperrung zwischen Munderkingen und Simaringen. Über die Dauer des Einsatzes können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Regionalbahn entgleist – zuvor wüteten Unwetter in der Region
Update vom 27. Juli, 20.01 Uhr: Die Regionalbahn ist bei Riedlingen entgleist. Zuvor hatte ein Unwetter die Region heimgesucht.
Am Unglücksort sind zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Auf Videoaufnahmen vom Schauplatz ist zu erkennen, wie Feuerwehr und Rettungsdienst auf den entgleisten Waggons arbeiten, um Zugang zu den Fahrgästen zu bekommen. Dabei ist lautes Geschrei zu hören. Mehrere entgleiste Waggons sind auf den Bildern zu sehen, mindestens einer davon liegt umgestürzt auf der Seite. Auch umgestürzte Bäume sind am Unfallort sichtbar.
Update 27. Juli, 19.52 Uhr: Bei dem Zugunglück im Südosten Baden-Württembergs sollen mehrere Menschen ums Leben gekommen sein, wie aus Sicherheitskreisen berichtet wird.
Leitstelle meldet „Massenanfall von Verletzten“
Update vom 27. Juli, 19.35 Uhr: Die Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort und suchen systematisch in den entgleisten Waggons nach Fahrgästen.
Zug entgleist in Baden-Württemberg – Leitstelle meldet „Massenanfall von Verletzten“
Update vom 27. Juli, 19.29 Uhr: Die Leitstelle in Reutlingen meldete einen „Massenanfall von Verletzten“. Ob es Tote gibt, sei bislang noch unklar. Erste Fotos zeigen, wie ein gelb-weißer Zugwagon auf einer Strecke im Wald auf der Seite liegt.
Ursprungsartikel vom 27. Juli, 19.14 Uhr: München – Im Kreis Biberach im baden-württembergischen Oberschwaben ist ein Personenzug entgleist. Ein Sprecher der Bundespolizei erklärte in Stuttgart am frühen Sonntagabend, dass es dabei zu Personenschäden kam. Genauere Angaben konnten die Beamten bislang nicht machen, die Einsatzkräfte würden sich noch auf der Anfahrt zum Unfallort befinden. (bk/dpa)
Wir aktualisieren den Artikel fortlaufend.
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