Die Mauer steht: Hochwasserschutzmaßnahme am Arzbach bald abgeschlossen

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Noch vor dem Wintereinbruch entstand dieses © in Arzbach: Die Stahlträger für den neuen Fußgängersteg sind bereits montiert, die Straße ist neu asphaltiert, und auch die Mauer steht auf beiden Seiten des Wildbaches. foto: arp

Die Maßnahme vom WWA ist nahezu abgeschlossen: Die Hochwasserschutzmauer am Arzbach ist bald komplett fertiggebaut. Unterhaltungsarbeiten dauern noch bis 2025 an.

Arzbach – Die kontrovers diskutierten Arbeiten zum Hochwasserschutz am Arzbach sind nahezu abgeschlossen. Die Hochwasserschutzmauer ist errichtet, die Umleitung über die Behelfsbrücke bereits zurückgebaut. Die Asphaltierungsarbeiten sind fertig, und die Alpenbadstraße ist wieder regulär befahrbar.

Nach Arbeiten am Hochwasserschutz Atzbach: Alpenbadstraße wieder regulär befahrbar

Trotzdem waren Arbeiter der beauftragten Holzkirchner Baufirma Rest zuletzt noch in dem Bereich zugange. Der Lenggrieser Flussbaumeister Helmut Henkel erklärt: „Im Großen und Ganzen ist die Mauer und damit die Maßnahme abgeschlossen, dieser Tage werden lediglich Kleinigkeiten noch erledigt.“ Dazu zähle beispielsweise, dass die Beschichtung der Mauer an einigen Stellen aufgetragen und fertiggestellt werden müsse. „Dazu muss noch ein kleines Stück zum Schwimmbad hin auf der Arzbacher Seite erschlossen werden.“

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Aktuell steht ein Grundgerüst mit Stahlträgern für den Rad- und Fußgängerüberweg. „Der kommt wieder genau an die gleiche Stelle wie vor den Bauarbeiten.“ Allerdings gebe es dazu ein neues Gerüst. „Dafür ist die Gemeinde Lenggries zuständig.“ Apropos Gerüst: Auf die neue Betonmauer werde in den kommenden Tagen auch noch ein etwa 30 Zentimeter hohes Gerüst montiert. „Das ist Vorschrift und dient der Absturzsicherung“, erklärte Henkel beim Ortstermin. Auch müssen noch an einigen Stellen die Seitenmauern an die Wasserschutzmauer angeschlossen werden. Henkel ging zuletzt davon aus, dass die Maßnahme noch heuer komplett abgeschlossen werden kann – „solange es die Witterung zulässt“.

Unterhaltungsmaßnahmen am Flußbett noch bis 2025

Wer sich wundert, dass immer noch ein Bagger in Arzbach steht: „Der ist nicht für die Errichtung der Mauer da“, erklärt Henkel. Es werde fortlaufend eine sogenannte Unterhaltungsmaßnahme am Bach durchgeführt. „Die Kalksteine sind kaputt und abgetragen und werden nach und nach durch Granit ersetzt.“ Granit sei härter und robuster. „Der Wildbach transportiert ja doch immer ordentlich Geschiebe.“ Diese Unterhaltungsmaßnahme laufe bereits seit zwei Jahren. „Wir haben unten an der Mündung zur Isar begonnen und arbeiten uns nach oben.“ Bis zum Wehr werde man weiter arbeiten. „Wir gehen davon aus, dass die Unterhaltungsmaßnahme 2025 abgeschlossen sein wird“, so der Flussbaumeister.  

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