Ukraine-News: Russland-Angriffe töten mehrere Zivilisten – Ukraine-Appell an Europa vor Sicherheitskonferenz

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Trotz der diplomatischen Verhandlungen greift Putins Armee weiterhin zivile Ziele und Infrastruktur in der Ukraine an. Dabei sind mehrere Menschen gestorben. Der News-Ticker.

Das Wichtigste in
diesem Live-Ticker

  1. Russland setzt Angriffe im Ukraine-Krieg fort – Die Angriffe von Wladimir Putins Armee führten zu mehreren Toten.
  2. Russische Angriffe in mehreren Regionen der UkraineRussland setzt die Attacken trotz der Verhandlungen mit der Ukraine fort.
  3. MSC-Chef fordert mehr Ukraine-Unterstützung von Deutschland – Laut Ischinger muss die Abkehr von Donald Trump durch mehr deutsche Unterstützung kompensiert werden.

Durch Attacken aus Russland kamen nach offiziellen Angaben aktuell im Ukraine-Krieg wenigstens sieben Personen in der Ukraine ums Leben. Im Osten des Landes starben drei Geschwister während des Bombardements von Kramatorsk am Donnerstagabend, wie die Anklagebehörde der Region Donezk zur gegenwärtigen Situation im Ukraine-Konflikt bekanntgab.

Arbeiter beseitigen Schäden im Wärmekraftwerk Darnyzja nach einem russischen Angriff in Kiew. Seit Wochen zielt Russland im Krieg auf die Energieinfrastruktur. (Archivbild)
Arbeiter beseitigen Schäden im Wärmekraftwerk Darnyzja nach einem russischen Angriff in Kiew. Seit Wochen zielt Russland im Krieg auf die Energieinfrastruktur. (Archivbild) © Sergei Grits/AP/dpa

Russland setzt Angriffe im Ukraine-Krieg fort

Die beiden Älteren waren 19 Jahre alt, der Kleinste acht Jahre. Die Mutter und Großmutter der Kinder erlitten Verletzungen, als eine Granate direkt in ihr Wohngebäude einschlug. Laut Stadtoberhaupt Olexander Hontscharenko starb bei der jüngsten Attacke im Ukraine-Konflikt außerdem ein Mann.

Das Gebiet Odessa am Schwarzen Meer geriet ebenfalls wieder ins Fadenkreuz russischer Attacken im Ukraine-Krieg. Nach Angaben von Gouverneur Oleh Kiper kam auch dort eine Person zu Tode, sechs andere trugen Verletzungen davon. Die Angriffe im Ukraine-Konflikt richteten sich den Berichten zufolge gegen Anlagen der Hafen-, Wohn-, Industrie- und Stromversorgung. In den Hafeneinrichtungen wurden Speicher mit Kunstdünger in Mitleidenschaft gezogen, außerdem entstanden Feuer, die unter anderem vier Fahrzeuge erfassten. Die ukrainische Katastrophenschutzbehörde bezeichnete die Attacke als gewaltigen Drohnenangriff. Während der Nacht meldete sie zusätzlich schwerwiegende Unterbrechungen bei der Versorgung mit Elektrizität, Heizung und Wasser.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Russische Angriffe in mehreren Regionen der Ukraine

Ebenso in weiteren Gebieten führte Russland seine heftigen Angriffe im Ukraine-Krieg weiter. In der Region Charkiw starb laut regionaler Anklagebehörde eine Frau bei einer Drohnenattacke am Morgen in einer Ortschaft im Bezirk Isjum. Eine andere Frau verlor ihr Leben bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Orichiw in der südukrainischen Region Saporischschja, wie Regionsgouverneur Iwan Fedorow bekanntgab. Ein Mann erlitt dabei Verletzungen.

Russland griff nach Informationen der ukrainischen Luftstreitkräfte die Ukraine mit einem ballistischen Geschoss und 154 Kampfdrohnen an. Davon konnten 111 Drohnen abgefangen werden. An 18 Stellen kam es zu Treffern.

MSC-Chef fordert mehr Ukraine-Unterstützung von Deutschland

Laut dem Chef der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), Wolfgang Ischinger, muss Deutschland die Ukraine nach dem Wegbrechen der amerikanischen Hilfe auf jeden Fall noch intensiver gegen Russland unterstützen. Es sei entscheidend, „dass wir die Lücke noch viel stärker füllen, die durch den Ausfall der USA bei der Belieferung der Ukraine mit Waffen, Rüstungsgütern, Munition“ entstanden sei, erklärte Ischinger am Freitag im ARD-„Morgenmagazin“.

Ukraine-News: Ischinger ruft nach mehr Hilfe für Kiew – Europa muss sich „zusammenraffen“

Ein Friedensabkommen, das die Ukraine nicht noch mehr „zerschneidet“, werde nur erreichbar sein, wenn sich das Land „erfolgreicher als in den letzten Wochen verteidigen kann“, unterstrich der MSC-Vorsitzende. Hierbei übernehme Deutschland „erfreulicherweise“ bereits eine Spitzenposition als bedeutendster Lieferant von Militärgütern und finanzieller Unterstützung für die Ukraine.

Außerdem müsse sich Europa schließlich „zusammenraffen“ und „bei den strategischen großen Fragen der Gegenwart mit einer Stimme sprechen“ – nur dadurch könne vermieden werden, dass Europa von den USA, China und Russland „auseinanderdividiert wird“, hob Ischinger hervor. (red mit Agenturen)

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/politik/ukraine-news-russische-angriffe-toeten-mehrere-zivilisten-selenskyj-putin-zr-94168321.html