Die Festwoche zog weniger Besucher an als im Vorjahr. Trotzdem herrschte gute Stimmung. Die Planung für das nächste Jahr läuft bereits.
Lenggries - Nach elf Tagen voller Gaudi ging die Lenggrieser Festwoche am Montag zu Ende. Wetterbedingt waren es etwas weniger Besucher als im Vorjahr, berichtet Michael Gascha, zusammen mit seinem Bruder Peter Festwirt. „Dass es das erste sonnige Wochenende nach dem vielen Regen war, hat man schon gespürt.“
„Mit denen muss man sich dann eben die Gäste teilen“
Abgesehen vom Wetter fanden parallel zahlreiche andere Veranstaltungen statt. Diese waren teilweise wegen des Regens verschoben worden. „Mit denen muss man sich dann eben die Gäste teilen, so ist das manchmal“, sagt Gascha. Unter dem Strich wurden etwa 30 Hektoliter Bier weniger getrunken als im Vorjahr.
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An Spitzentagen wie dem Tag der Betriebe, dem ersten Samstag mit der Rockband „Nirwana“ oder dem zweiten Sonntag mit dem Tauziehen der Landjugend waren über den Tag verteilt rund 2500 Besucher im Zelt.
Krankenwagen muss zweimal kommen
Laut Gascha verlief die Festwoche friedlich und reibungslos, schlimme Vorfälle wie Schlägereien gab es nicht. Zwei Mal musste aber doch ein Krankenwagen kommen: Einmal hatte eine Frau einen epileptischen Anfall, bei den Gaudi-Spielen erlitt ein junger Mann eine Knieverletzung.
Zwei Konzerte als Highlights
Highlight war das Konzert der Bands „Hundskrippln“ und „CubaBoarisch 2.0“. „Die Stimmung war hervorragend“, so Gascha. Im Vorverkauf wurden 680 Karten verkauft, am Abend waren etwa 800 Personen im Zelt. Auch für das nächste Jahr planen die Brüder Gascha wieder eine Festwoche. „Wir müssen nochmal schauen, wie die Zahlen ausgehen, aber der Vertrag läuft.“