Trump sagt "erwarteten" zweiten US-Angriff auf Venezuela ab

Der US-Präsident Donald Trump hat die "zuvor erwartete zweite Angriffswelle" gegen Venezuela abgesagt, weil diese "nicht mehr benötigt" werde. Das teilte Trump auf seiner Plattform "Truth Social" mit.

Demnach lasse Venezuela in einem "Streben nach Frieden" eine große Anzahl politischer Gefangener frei, was der US-Präsident "als eine sehr wichtige und kluge Geste" beschreibt.

100 Milliarden US-Dollar für Ausbau der venezolanischen Öl-Industrie

Auch würden die USA und Venezuela dieser Tage gut zusammenarbeiten, "insbesondere was den Wiederaufbau ihrer Öl- und Gasinfrastruktur in einer viel größeren, besseren und moderneren Form betrifft". 100 Milliarden US-Dollar würden große US-amerikanische Öl-Konzerne dafür in die Hand nehmen – mit deren Vertretern will sich Trump noch heute im Weißen Haus treffen.

Aufgrund dessen seien die zuvor geplanten weiteren Angriffe auf Venezuela nun abgesagt. Aus Sicherheitsgründen würden die vor Venezuela stationierten Marineschiffe allerdings vorerst dort verbleiben.