Prominente Unterstützung: Joschka Fischer wird neben Özdemir bei Grünen-Treffen reden

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Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg bestätigt der ehemalige Außenminister Joschka Fischer, beim Politischen Aschermittwoch der Grünen aufzutreten.

Biberach – Während die Landtagswahl in Baden-Württemberg (8. März) näher rückt, wird nun aus dem politischen Lager der Grünen bekannt, dass es im Wahlkampf prominente Unterstützung geben wird. So erklärte Deutschlands ehemaliger Bundesaußenminister (1998-2005) Joschka Fischer, sich bei der anstehenden Grünen-Versammlung zum traditionell bedeutenden Politischen Aschermittwoch (18. Februar) einbringen zu wollen.

Fotomontage Cem Özdemirs (l.) und Joschka Fischers (r.) © picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg und picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Joschka Fischer wird beim Politischen Aschermittwoch der Grünen auftreten

Wie der Tagesspiegel unter Berufung auf Informationen aus Kreisen der Grünen berichtet, wird Ex-Außenminister Fischer den Grünen-Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, beim Grünen-Treffen zum Politischen Aschermittwoch unterstützen. Weitere Redner in Biberach seien Özdemir selbst, sowie der amtierende Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann (Grüne) und die frühere Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang

Der Politische Aschermittwoch der Grünen in Biberach findet bereits seit 1996 statt. Fischer, der erste grüne Bundesaußenminister, hatte die Veranstaltung damals entscheidend mit etabliert. Auch hatte der inzwischen 77 Jahre alte Fischer bereits mehrmals beim Politischen Aschermittwochstreffen der Grünen auf der Bühne gestanden.

Grüne sind in Umfragen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg zweitstärkste Partei

Wie es wenige Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg um die Gunst einzelner Parteien in der Wählerschaft steht, wird unterdessen in verschiedenen Umfragen deutlich, die etwa auf wahlrecht.de versammelt sind. Laut einer Erhebung des Insa-Umfrageinstituts liegen die Grünen in Baden-Württemberg aktuell bei 21 Prozent und damit vor der drittplatzierten AfD (20 Prozent). Stärkste Kraft im Ländle ist der Insa-Umfrage zufolge die CDU mit 29 Prozent. Die SPD käme bei der Landtagswahl nach aktuellem Stand (7. Februar) lediglich auf 10 Prozent, die Linke läge bei 7 Prozent.

Auch Infratest dimap attestiert der CDU in einer vom Südwestdeutschen Rundfunk (SWR) und der Stuttgarter Zeitung in Auftrag gegebenen Umfrage 29 Prozent Wähleranteil. Die Grünen kommen laut Infratest dimap-Umfrage auf 23 Prozent, also auf zwei Prozentpunkte mehr als in der Insa-Umfrage. Doch auch hier käme die AfD auf 20 Prozent und die SPD auf lediglich 10 Prozent Stimmenanteil. (Quellen: Tagesspiegel, wahlrecht.de, Insa, Infratest dimap) (fh)

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