In Flamingo-Badehose: „Das ist selten“ – Deal mit berühmtem "Höhle der Löwen“-Investor

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Überglücklich: Peter Kreitmeir freut sich über den gelungenen Deal mit Löwen-Investor Ralf Dümmel. © Bernd-Michael Maurer

Er hat sich in die Höhle der Löwen gewagt und hatte Erfolg. Investor Ralf Dümmel schlägt bei dem Hornhautentferner von Peter Kreitmeir aus Tölz zu. Das Produkt gibt es nun schon im Supermarkt und Online-Handel.

Er hat ihn bekommen. Ohne Verhandlungen, ohne Zocken, ohne großes Bangen. Einen Deal in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“. Der Tölzer Peter Kreitmeir hat in dem Vox-Format seine Idee eines Hornhautentferners für unter der Dusche vorgestellt (wir berichteten). Bei der Ausstrahlung am Montag wurde es nun offiziell: Investor Ralf Dümmel bot 50 000 Euro für 25 Prozent der Geschäftsanteile an „Hornyfeet“.

Produkt bereits im Supermarkt-Regal

„Das ist schon selten, dass man mit einem ,Löwen‘ einen Deal bekommt, ohne dass der noch verhandeln will“, sagt Kreitmeir überglücklich. Immerhin sei der Unternehmer aus Norddeutschland sein Favorit gewesen. „Er ist im Handel perfekt ausgerichtet. Anders kommt man ja nicht in die Supermarktketten rein.“ Schon einen Tag nach Ausstrahlung stand das Fußpflegeprodukt in den Regalen und bei Online-Plattformen zum Verkauf. „Bei Netto, im Kaufland, auf Amazon oder bei Otto bekommt man nun überall ,Hornyfeet‘. Das ist schon Wahnsinn“, freut sich der Tölzer.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mir Ralf Dümmel

Zwischen der Aufzeichnung und der Ausstrahlung Anfang der Woche sei ein knappes Jahr vergangen – keine kleine Herausforderung, solange das Geheimnis um den großen Deal für sich zu behalten. „Ich war in der Zwischenzeit dreimal in Hamburg und habe mich dort mit Ralf Dümmel und seinem Team getroffen.“ Von der Zusammenarbeit mit dem bekannten Investor ist Kreitmeir total begeistert. „Wir saßen von morgens bis abends in einem Konferenzraum, und er hat mir und der Sache seine volle Aufmerksamkeit geschenkt, keine Telefonate zwischendurch, kein Blick aufs Handy. Das fand ich wirklich klasse.“

Am Dienstag überzeugte sich Peter Kreitmeir sofort selbst davon, dass seine Erfindung nun im Netto erhältlich ist.
Am Dienstagmorgen überzeugte sich Peter Kreitmeir sofort selbst davon, dass seine Erfindung nun im Netto in Bad Tölz erhältlich ist. © Kreitmeir

Nach der ersten Besprechung sei es so richtig losgegangen. Auf Grundlage des von Kreitmeir entworfenen Prototypen wurde das Produkt verbessert, designt und in Menge produziert. „Es ging dann um rechtliche Themen, Marketing, Vertrieb, Online-Handel und Co.“ Der 39-Jährige, der normalerweise in einer Führungsposition eines Softwareunternehmens in München arbeitet, meint: „Ich habe in den vergangenen neun Monaten so viel gelernt und so tolle Erfahrungen gemacht, das bekommt man bei keinem Studium mit.“

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Auch ein Patent habe er angemeldet, welches mittlerweile offiziell erteilt ist. „Damit bin ich jetzt auch Erfinder“, sagt der Tölzer nicht ohne Stolz. „Neben dem Deal über die 50 000 Euro ist es natürlich ein riesengroßer Vorteil, dass man auf die ganzen Ressourcen von dem Investor zurückgreifen kann, so ein Team und diese Kontakte, an all das kommt man ja sonst nicht ran.“

Vorführung in Badehose mit Flamingomotiven

Als nächster Schritt stehe die Vermarktung im Fernsehen, also beim Teleshopping, an. „Darauf freue ich mich schon ganz besonders“, sagt Kreitmeir. „Ich präsentiere ja wahnsinnig gerne, und auch der Auftritt in der Sendung hat mir großen Spaß gemacht.“ Dort ging Kreitmeir in Flamingo-Badehose duschen, um sein Produkt vorzuführen. „Es muss ja auch einen Unterhaltungswert haben.“ Und wieso Flamingos? „Es musste knallen. Und mittlerweile ist der Flamingo zum Markenzeichen geworden. Denn er steht auch auf einem Bein, wie unsere Kunden, wenn sie ,Hornyfeet‘ benutzen.“

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